Außer Spesen nichts gewesen

Nach der blamablen Leistung gegen Wisla Wien war die Endstation auf Gutmachung aus. Gegner waren am Samstag die Vienna Predators (ehemals Burenwurst). Gespielt wurde diesmal am Polizeisportplatz, einer der schönsten Kunstrasenplätze in Wien.
Trotz einiger Ausfälle konnte die Endstation eine konkurrenzfähige Mannschaft stellen.
Interimstrainergespann Aistleitner-Paul (keine Angst liebe Endstationsgemeinde Püsche wurde nicht rausgekickelt, sondern er fehlte aufgrund einer Terminkollision) schickte folgende Mannschaft aufs Feld. Im Tor stand diesmal Zanzinger, dadurch wurden in dieser Saison schon 5 verschiedene Tormänner beim FCEH eingesetzt. Böse Zungen behaupten, dass die Endstation die Tormänner öfters wechselt, als die Österreicher ihre Regierung. Aber so schlimm ist es natürlich nicht. Das Abwehrbollwerk bildeten Steininger, Thurnwald und Routine Velharticky. Rechts im Mittelfeld durfte wieder unser Südtiroler Hirtenjunge Hanspeter sein Können zeigen. Die Doppelsechs wurde besetzt durch Vizekapitän Schramm und unserer Rakete Schmidl. Rechts auf der Außenbahn spielte Gastspieler Nemeth von den Alten Teutonen. Als Spielmacher war Dosek und ganz vorne Ligatopscorer Zenuni und Khalil im Einsatz. Auf der Bank: Resch-Weese-Schubert-Aistleitner

Trotz fehlender Matchbälle wärmte sich die Endstation gefühlt eine Ewigkeit auf und der überpünktliche Schiri pfiff 10 Minuten vor Spielbeginn an
In der Anfangsphase war die Endstation gedanklich noch bei den von Zenuni vorgezeigten Dehnungsübungen. In der 1 Minute tankte sich die Nr. 77 der Predators durch die Abwehrreihe und schoss nur knapp am Tor vorbei. Zwei Minuten später dieselbe Aktion. Die Nr.77 stand zum 2. Mal allein vorm Tor und versenkte die Kugel im langen Eck. 1:0 für die Vienna Predators um 15:55, 6 Minuten vor offiziellem Spielbeginn. Pünktlich um 16:01 fing auch die Endstation zum Kicken an. Plötzlich stand Zenuni allein vor dem gegnerischen Kasten, aber er brachte den Ball nicht am Goalie vorbei. Ein paar Augenblicke später wurde Khalil auf der rechten Seite auf die Reise geschickt, sein Stanglpass übernahm Zenuni direkt, der aus kurzer Distanz jedoch nur das Gesicht vom Tormann traf. 2 Großchancen innerhalb weniger Minuten. Shampoo an den gegnerischen Tormann der die beiden guten Möglichkeiten verhinderte. Kurze Zeit später kam die Endstation wieder auf der rechten Seite durch, Khalil tänzelte seinen Gegner alla Robben aus, doch sein Schuss ging weit am Tor vorbei. Vielleicht wäre hier ein Stanglpass Versuch optimaler gewesen. Aber egal. Bis auf ein paar Weitschüsse und Freistöße konnte der Gegner in der ersten Halbzeit nichts mehr bieten und es ging in die Pause.
Zur Halbzeit kam Resch für Velharticky und Weese für Khalil.
Die Endstation hatte in der 2 Hz mehr vom Spiel. Weese hätte sein Comeback mit einem Tor krönen können, aber leider ging sein schöner Schuss aus der Drehung nur an die Latte. Ein Kopfball von Zenuni wurde auf der Linie geklärt. Auf der anderen Seite kamen Vienna Predators immer wieder durch Konter vor das Tor der Endstation, aber sie konnten daraus kein Kapital schlagen. Schubert und Interimscoach Aistleitner (Gratulation zum Comeback) kamen noch in der Schlussphase. Die Endstation tat noch alles, kämpfte, rackerte, riskierte aber das Tor blieb aus und die Endstation verlor.

Alles in allem hätte man die erste Halbzeit schon mit einer Führung verlassen müssen. Aber wie heißt es so schön im Fußalljargon „Wäre, Wäre Fahrradkette“.

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