Der Einsatz stimmt, das Ergebnis dann leider doch nicht so ganz…

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Herrlich-sonniges Wetter zum Meisterschaftsbeginn am vergangenen Samstag, den 4.März, gegen den nicht nur fußballerischen, sondern auch cervisiologischen (=biertechnischen) Rivalen Paulaner Wieden; allerdings war es leider sehr windig, was uns gleich zu Beginn zum Verhängnis werden sollte…

Aber zunächst einmal die vielversprechende Aufstellung der gerade an diesem Tage hochmotivierten Endstation: Paludo – Aistleitner, Schmidt G., Gold – Havlik, Schramm F., Stadler, Nemeth – Weese, Schmidl L., Schramm M.

Leider verlor der FCEH das Münzwurfduell und musste so nicht nur gegen 11 Paulaner, sondern auch gegen den starken Wind antreten. Ein hoher Ball wird daher gleich in der vierten Minute des Spiels – zur Überraschung der gelb-schwarzen Verteidiger sowie des rot-schwarz-gelben Verfassers – immer länger und länger; der paulanische Stürmer läuft ihm blitzschnell nach, kann den Ball vor Paludo erwischen und eiskalt flach ins linke Eck verwandeln – 0:1 aus Sicht der Endstation.

Die starken Männer in Gelb-Schwarz lassen sich aber von diesem frühen Gegentreffer nicht unterkriegen, sondern kämpfen umso energischer, und handeln sich trotz Unterzahl (11 Mann gegen 11 Mann + Wind) einige gute Torchancen heraus. In der 35. Minute kommt Breit für den am Oberschenkel verletzten Havlik. Der endstationelle Kampfgeist wird schließlich kurz vor der Pause, in der 45. Minute, belohnt: Ein für den FCEH gewohnt – für den FC Paulaner Wieden allerdings (noch) ungewohnt – massiver Einwurf von Schramm F. geht weit in den Strafraum hinein und überhebt sogar den gegnerischen, sonst sehr stark spielenden Goalie. Weese netzt das Leder bravourös mit dem Kopf ein – 1:1. Ein Einwurf, wie er im Schramm-Lehrbuch steht, und zugleich der sehr wichtige und verdiente Ausgleichstreffer vor der Pause.

In der zweiten Halbzeit geht es Gott sei Dank mit dem Wind, der jedoch zunehmend schwächer wird, auf unserer Seite weiter sodass der äolische Nachteil der ersten Hälfte leider nicht wirklich in einen entsprechenden Vorteil umgewandelt werden kann. Dennoch ist die Endstation nach wie vor am Drücker: einer guten Aktion wird von einem gegnerischen Verteidiger im Strafraum mit der Hand ein Ende gesetzt, worauf es nur eine gerechte Antwort gibt: Elfer. Aistleitner hat die Führung am Fuß, will den Ball aber leider zu platziert in die rechte Ecke versenken – leider neben das Tor. Bitter: Es bleibt beim 1:1. Die Endstation spielt jedoch weiterhin beherzt und macht Druck. In der 70. Minute kommt Ortbauer für Weese. Gleich eine Minute später köpfelt Stadler nach einem schönen Freistoß für die Endstation die Kugel bombenscharf (wie er selbst) ins Eck – keine Chance für den paulanischen Keeper. Dies ist endlich die durchaus verdiente Führung für den FCEH: 2:1!

Leider pflegen die gelb-schwarzen Ratten, wenn sie in Führung sind, sich etwas zu weit nach hinten fallen zu lassen, anstatt einfach wie bisher weiterzuspielen (ein kollektives und rein psychologisches Problem, wie es scheint)… Leider wird auch die Intervention von der Bank dagegen nicht umgesetzt. Dadurch kommt Paulaner Wieden in der Schlussphase nochmals zu gefährlichen Chancen und kann nach einem gerechtfertigten Freistoß mit einem Kopfball den herausstürmenden Verfasser unglücklicherweise überheben und somit in der 86. Minute den Ausgleich erzielen – 2:2. Auch die letzten vier Minuten können an diesem nicht ganz unverdienten, aber dennoch nicht wirklich verdienten Ergebnis (leistungsentsprechender Ergebnisvorschlag des Verfassers: 3:2 für den FCEH) nichts mehr ändern.

Zumindest konnten wir aus dieser kämpferisch starken Auswärtspartie gegen einen spielerisch herausragenden Gegner einen Punkt mitnehmen und immerhin in der Meisterschaftstabelle einen Schritt von Platz 5 auf Platz 4 wandern. Mitnehmen können wir uns hoffentlich auch die Lehre, im Falle einer Führung nicht nachzulassen, sondern so zu spielen, als wären wir ein Tor hinten – denn in diesem Fall spielen wir (zumindest gemäß der Erfahrung des Verfassers) am besten. Das Ganze gilt es gleich kommenden Freitag beim ersten Heimspiel der Frühjahrssaison gegen Hotel Kalcio umzusetzen und ebendiesen Verein – man möge die brüske Ausdrucksweise verzeihen – mit null Punkten nach Hause (bzw. zurück ins Hotel) zu schicken.

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