Der erfrischende Rattennachwuchs

Bevor wir zum Spielbericht (verfasst von einer Jungratte) kommen, möchte ich als Uraltnager und Excoach mein Kompliment aussprechen. Alle Neuverpflichtungen, die ich Freitags gesehen habe, stellen Verstärkungen dar und vor allem ihre Mentalität reißt so manchen arrivierten Spieler mit. Das Team steht im Vordergrund – die Einzelaktionen (und das gestehe ich ihm zu) werden dem Ratbomber der Nation überlassen. Hut ab – so könnt ihr noch einiges erreichen! Ein großer Dank auch an meinen Nachfolger, der mit viel Herz und Hirn am erfolgreichen Weiterbestand der Gelb-Schwarzen aus Hernals gebastelt hat!!!

Und nun zum Bericht:
Meine Damen und Herren, es war mal wieder soweit. Nach dem Sieg zum Saisonauftakt, hat sich die FCEH Elite wiedermal versammelt um den Vorsprung auszubauen. Es war der 16.09.2022 um 19:45 Uhr, als die tobende Menge es kaum noch erwarten konnte bis der Unparteiische das „Go“ für den Anstoß gab. Schon vor dem Match konnte man das angespannte Klima förmlich fühlen, welches an Konzentration kaum zu überbieten war. Auch bei einigen Fans lag die Fahne zwar nicht in der Hand aber trotzdem in der Luft.

Die erste Hälfte begann zerfahren mit wenigen richtigen Chancen auf beiden Seiten. Mit der Zeit nahm die Partie jedoch Fahrt auf und es lag klar auf der Hand, dass die beiden Mannschaften sich keinen Zentimeter schenkten. Doch dann kam der Spieler mit der Nummer neun Esmir Zenuni zum ersten Torschuss für die Endstation, welcher jedoch vom Tormann pariert werden konnte. Hin zur Pause war es ein regelrechtes Kräftemessen mit viel Laufarbeit.
Die zweite Hälfte begann turbulent und die Endstation kassierte das 0:1 durch einen scharfen präzisen Freistoß der Lokomotive. Jetzt drehte sich das Spiel langsam. Die Lokomotive wirkte immer mehr ihrer Kräfte beraubt. Des Weiteren konnte die Endstation mit frischen Spielern neuen Wind in die Partie bringen. Vor dem Schützenfest gelang es Kristiner zur Chance zu kommen und Orti donnerte die Kugel gegen die Latte.
Weiter ging es mit einem Pass vom Mo auf Esmir und dem folgendem Ausgleich des letzteren genannten Spitzenstürmers. Nun übernahm die Endstation das Spiel. Ecke kurz Esmir übersteigt auf Weese und baut die Führung auf 2:1 aus. Die Endstation lässt der Lokomotive kaum Zeit zum Durchatmen und der Spieler mit der Nummer neun Esmir Zenuni fasst sich ein Herz und erzielt das 3:1. Es ist jedoch noch nicht zu Ende und Esmir schießt die Gegner mit dem endgültigen 4:1 somit mit Hattrick und einem Lächeln nach Hause.
Die Tribüne ist kaum zu halten vor Glücksgefühlen. Es ist der zweite Sieg in Folge.

Nun war Feiern angesagt.

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