Der FCEH verabschiedet sich ansprechend aus dem DSG-Cup

Nun war es also soweit! Der FCEH durfte an diesem nebligen Donnerstagabend zur Extra-Aufgabe um das DSG-Cup Viertelfinale gegen die altbekannte Mannschaft von AFC Hietzing am Polizei-Platz über der Donau antreten. Die Endstation war diesmal im Duell der beiden Herbstmeister (Unterliga B bzw. 1. Klasse A) Außenseiter, hatte jedoch mit einer Bilanz von 2 Unentschieden, sowie einem knappen Sieg und einer klaren Niederlage eine ausgeglichene Bilanz.

Kurios war, dass beide Mannschaften lediglich 12 Spieler auf das Blankett brachten und beide Torjäger nicht anwesend waren. Jedenfalls wollte das letzte Aufgebot der Endstation in dieser k.o. Begegnung von Anfang an voll dagegen halten und dem Gegner mit großem Teamgeist, sowie sehr viel Laufarbeit, den Aufstieg streitig machen.

Das wurde auch recht gut umgesetzt und die ersten 15 Min. hat Schwarz-Gelb spielerisch bestimmt, jedoch ohne richtig gefährlich zu werden. Danach sind die Männer von AFC jedoch immer mehr aufgekommen und nach einem Lattenschuss durch die Hietzinger (18.) gingen sie nach einer Balleroberung mit anschließendem Stellungsfehler in der 25. Min. leider in Führung. Der Gegner hatte nun Aufwind und setzte noch einen Ball an die Latte (30.). Kurz vor der Pause (44.) dann eine kuriose Situation mit anschließendem Elferpfiff des Schiedsrichters gegen uns. Der flinke Stürmer spitzelt den Ball im Strafraum an unserem Goalie vorbei und fädelt geschickt bei ihm ein – der Strafstoß wurde trocken verwertet. Zur Halbzeit ging das 0-2 aufgrund der torgefährlicheren Situationen der Heimmannschaft in Ordnung.

Trotz des Rückstands (oder gerade deswegen?!) haben sich die Hernalser dann in der Pause viel vorgenommen, sie hatten ohnehin nichts mehr zu verlieren und haben besser kombiniert sowie befreiter aufgespielt. Der Gegner hat natürlich auch den Raum dazu gelassen und auf Konter gelauert, die immer wieder gefährlich vorgetragen wurden. Nach einer guten Drangphase der Gäste und einem gut gehaltenen Freistoß durch Mayer 10 Min. nach Wiederanpfiff, dann die vorentscheidende 62. Minute: Nach einer sehr gut getretenen Ecke durch Strobl O. und einem perfekten Kopfball von Kapitän Schmidt kratzt der Verteidiger den Ball für den bereits geschlagenen Tormann von der Linie. Die riesen Chance zum Anschlusstreffer war dahin und es kam noch schlimmer. Denn nach einem Fehler im Aufbau und einem flink vorgetragenen Konter über die rechte Flanke mit Stanglpass fiel durch ein unglückliches Eigentor das 0-3 (70.). Bald darauf jedoch, die Hernalser waren noch immer sehr engagiert, erzielte auch das Gästeteam durch einen sehenswerten direkten Freistoß durch Schramm (77.), das verdiente Tor zum 1-3. Nun spielte Hernals richtigerweise auf „Alles oder Nichts“, wurde jedoch durch eine schöne Einzelaktion mit sattem Abschluss ins lange Eck nach einem der vielen gefährlichen Konter mit dem 1-4 (82.) bestraft. In dieser Phase klärte Schmidt mit seiner Abwehr durch teils sehenswerte Tacklings, aber auch die eine oder andere Härteeinlage, gekonnt. Der AFC Hietzing verbuchte noch einen Stangenschuss. Den Schlusspunkt setzten jedoch nochmals mit einer vergebenen Großchance des sehr bemühten Weese die Hernalser in der Nachspielzeit.

Fazit: Ein sehr unterhaltsames Spiel, mit einer besseren 2. Halbzeit und einer sehr ansprechenden Leistung. Leider war für den FCEH aufgrund des ungünstigen Spielverlaufs an diesem Abend nicht mehr drinnen. Großer Dank gilt den anwesenden Spielern, die über die gesamte Spielzeit trotz Blessuren tapfer durchgehalten und ihr Letztes gegeben haben. Besonders aber Mario Iljic, der bei diesem Cup-Fight super ausgeholfen hat! Bewundernswert zu erwähnen sind auch eine Hand voll (verrückter) Fans, die bei dieser Witterung den langen Weg auf sich genommen und das Team wieder sensationell unterstützt haben – DANKE! Jetzt wird bei der Saisonabschlussparty am Samstag der Herbstmeistertitel und der Winterkönig 😉 gebührend gefeiert! Fortsetzung folgt …

FCEH:

—————Weese—————Iljic——————
Ma. Muschal————–O. Strobl————–F. Strobl
——————Aistleitner———-Schramm————
Pichler———————-Schmidt—————–Gold
——————————Mayer———————-
1:0 (25.)
2:0 (44., Elfer)
3:0 Eigentor (70., F. Strobl)
3:1 Schramm (77.)
4:1 (82.)

Gelb: Pichler, Mayer, Schmidt, Gold (alle Foul)

[poll id=“37″]

1 Kommentar

  1. Als coach wärs meine Weihnachtsansprache geworden, als Masseur hatte ich damit zu tun, auf der diesjährigen Feier den Kindern zu beweisen, dass ich der weltbeste (ganz nach Carlson vom Dach) Unospieler bin- leider is auch das nicht ganz gelungen.

    Endstation, der Inbegriff für das „Ende“, „letzte Station“, „Aus und Vorbei“. So hab ich mir das immer gedacht. Gut, sportlich gesehen, wird, ganz nüchtern betrachtet, keiner der Klubmitglieder noch irgendwelche Höhenflüge erleben, der Zenit ist also überschritten, soviel steht fest. Endstation heißt aber auch Ankommen! Na und es wird euch niemand voraussagen können , welche Höhen und Tiefen ihr in den nächsten Jahren noch durchtauchen müsst, aber eins kann ich euch schon sagen: Sowohl in privaten, als auch in sportlichen „Glückseligkeiten“ , sprich Höhen, gibt’s bei der Endstation Freunde die das mit euch teilen werden, ich denk dabei an phänomenale Parties, das einfache Bier danach (i sprech vom Fußballspiel) oder bloß Duschen mit Oliver- all die schönen Sachen, die wir lieb gewonnen haben und auf die wohl keiner mehr verzichten möchte. Ja aber dann gibt’s und wird’s immer auch die Tiefen geben, sportlich eher zu verkraften, persönlich a bissl schwieriger- na und genau da gibt’s aber auch die Endstation, da sind dann ganz viele da, die mit euch duschen, feiern, oder einfach nur zuhören, wenn euch danach ist. Das ist der Grund, warum für mich Endstation eindeutig für ANKOMMEN steht, da bin ich absolut sicher
    Und wie jedes Jahr zur Weihnachtsfeier, wollt ich euch das einfach sagen, dass ihr da drauf aufpassts, dass dies so bleibt, denn jeder einzelne von euch, ob Spieler, Fan, oder Offizieller hat da dran mitgearbeitet, dieses Gebilde Endstation, welches aus wirklich völlig verrückten, ein paar ganz normalen, aus den guten alten und den bemühten jungen, aber allesamt ganz tollen Menschen besteht, so zu gestalten, wie es heute dasteht, nämlich ziemlich, ziemlich stark!
    In diesem Sinne, euch allen …..

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*