Die besten Fans der Liga

Meisterschaftsheimpremiere! Gegner: die Akademiker – die meisten haben allerdings wahrscheinlich gerade die Matura hinter sich – aus Hietzing. Bekannt aus der Vorsaison, wo zweimal remisiert wurde. Püsche versprach für die Pause eine Überaschung – vorweggenommen, sie fand nicht statt – sie kam ganz einfach nicht.

Deswegen, oder auch trotzdem, kamen wieder ca. 30 FCEH-Fans. Mit brachten sie diesmal zwar keine Trommel, dafür Liedtexte für neue Songs, Bier und viel gute Stimmung. So wurde die ganze erste Hälfte gesungen und die eigene Ersatzbank erheitert.

Kurz vor der Pause dann der Lieblingsschrei: Tooooooor! Toooorschützeee mit der Nummer 11 Miiichiiiiii Muuuuuuschaaal! Dann 15 Minuten langweiliges Geplauder. Zur zweiten Spielzeit war unter das Singen doch einiges Murren gemischt – zumindest war Spannung zu spüren. In der 76. Minute dann ein „Naaaaaaaa – Schei..e“. Vier Minuten später dann doch noch ein unbändiger Jubelschrei – im Anschluss wurde die Neuverpflichtung mit „Stephan Blaschka“-Sprechchören gehuldigt und der Schlusspfiff herbeigesehnt.

Dieser erlöste dann auch die Spieler, welche sich artig mit der Welle bedankten, bzw. verabschiedeten. Weitergefeiert wurde dann – wie immer – in unserer schönen Post-Kantine.

Zum Spiel schreibe ich nichts, denn schön war’s nicht. Andererseits gehört Glück auch dazu – nur so spielt man oben mit. Und der AFC – der vor der Saison noch groß posaunte, dass sie mehr oder weniger schon Meister wären – wurde wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt. Waren wir nicht auch schon letzte Saison zwei Plätze vor ihnen in der Abschlusstabelle?

6 Kommentare

  1. naja wenn man lieber über die eigenen fans als über die mannschaftsleistung schreibt dann sagt das ja schon einiges aus. vielen dank für die großzügigen seitenhiebe, so motiviert man gegner (wir sprachen zu saisonbeginn lediglich von einer günstigen auslosung – genauso günstig wie für euch!!)!!

  2. auch wenn der bericht vielleicht etwas einseitig ist (nona), wenn man über eine solche fan-unterstützung verfügt, kann und soll man sie auch immer wieder betonen und würdigen.

    im bericht steht ja selbst, dass einiges an glück dabei war und der sieg nicht gerade zu den verdientesten zu zählen ist.

    also alles halb so schlimm, mein lieber anonymus.

    @ mannschaft: super, dass ihr bereits 2 siege geschafft habt, jetzt aber weiter konzentriert bleiben!

  3. Abgesehen von den Fans, war schon auch das Wetter und die Post Kantine großartig. Toppen konnte dies nur eine Mannschaftsleistung, die schwer beeindruckte! Technisch an diesem Tag, speziell zu Beginn des zweiten Abschnitts, doch mächtig unterlegen, hat es die Endstation verstanden über den gesamten Spielverlauf die eigenen Möglichkeiten optimal zu nutzen und einen wichtigen, sowie verdienten Sieg einzufahren. Die Vorgabe, ALLE Akteure bei Erscheinen auch wirklich spielen zu lassen, war an diesem Spieltag eine wahre Herausforderung, zumal es nicht an der Qualität der, neben dem Trainer artig Platz Genommen mangelte, sondern am Konzept, diese in die richtigen Positionen zu stellen, ohne den gesamten Spielfluß zu hemmen. Offensive mit 3 Stürmern war ein wahres Seppuku (bezeichnet eine ritualisierte Art des männlichen Suizids) – was sich aber als die einzig wahre Entscheidung herausstellte. Die Akademiker, jung, sehr flexibel, äußerst schnell und umsichtig agierend, massive Abwehr mit wahren Abräumern davor, konnten durch diese vollkommene Offensive gut kontrolliert werden. Die 3 Stürmer, unheimliches Laufpensum, wenig gute Bälle aus dem Mittelfeld, verrichteten exakt das, wofür sie bezahlt wurden und hielten so eine halbe gegnerische Mannschaft, die Devensivabteilung, davon ab, was dann in der 2 Halbzeit, wie eine Tsunamiwelle, auf das Endstation Tor zurollte. Mittelfeld und Abwehr waren nicht im Stande, das Loch zwischen unseren Stürmern und der eigenen Devensive kleiner zu halten, hätte viele Laufwege erspart, war aber sicherlich auf die 3 grandios agierenden Mannen des Gegners zurückzuführen. Kein Problem an diesem Abend, wenn in den eigenen Reihen solche Potenz an Kondition steckt, gepaart mit dem unglaublichen Willen immer den Ball zu erkämpfen, es zu schaffen ständig 2- 3 eigene Spieler um den ballführenden Gegner zu versammeln- was kann da schief gehen? A bissl was: nach 10 Minuten hätte der Gegner eigentlich einem 2 Tore Rückstand nachlaufen müssen, ein alleine aufs Tor laufender Endstation- Tank wird zu Boden gerissen, keine rote Karte für den Bösen, dann doch die Erlösung durch den erwähnten Tank, 1:0. Pause, 4 Spielerwechsel, völlige Defensive- nicht aus taktischen Überlegungen, sondern aufgrund des Spielermaterials, die erwähnte Welle des Gegners rollt immer heftiger, kein Sturm mehr da, der die Angreifenden schon an der Mittellinie stören könnte, Folge 1:1 gerecht, aber es tat weh. noch mehr weh tun dann die nächsten Minuten, Stange Gegner, unser Glück, auch deren Unvermögen. Endstation erwacht wieder, jetzt nur noch mit einer Spitze, die Massen am und um den Platz spüren das, was Gänsehaut auch am Tag 2 nach diesem Sieg bei mir aufsteigen lässt, aufbäumen, der Wille, dieses Kollektiv, der Wahnsinn 2:1, ein wenig glücklich; regelwidrig, wie der Gegner meinte, aber der an diesem Abend sehr ruhig, ab und zu etwas verwirrt agierende Spielbegleiter, Hr. Senekowitsch, zeigt auf den Mittelpunkt- also klare Sache, 3 Pkt. für die Endstation. Stolz. Super Stimmung, wie immer, danach. Reife Leistung des gesamten Teams, immerhin 16 Mannen und die Erkenntnis, dass auch ein Kondiwunder, wie Stobl, müde werden kann- Dank sei dem Gegner. Zu Hietzing ist alles gesagt, gut, vor allem fair- das Wichtigste, in dieser Liga!!! Schöner Abend, möcht ich nicht missen, einzig die Frage: warum sich Mannschaft und Fans nicht nach Spiel auch noch zusammensetzten können? Bitte um Aufklärung. Sportlich nächste Woche wieder ein ebenbürtiger Gegner, Endstation aber mit einer komplett anderen Taktik- der Coach hat die Details, große Überraschungen! schon in der Lade. Die Diva und zugleich des Mittelfeldhirn auch wieder da, das wird heiß- freu mich

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