Die Endstation macht das Spiel!

An diesem Abend auf einem äußerst gepflegten Rasen zwischen diversen Äckern in Korneuburg fand sich die halbe Endstationmannschaft zur Begegnung gegen den Philadelphia AC ein. Die halbe Mannschaft? Genau, denn die wieder einmal hat es der FCEH nicht geschafft halbwegs komplett anzutreten, weshalb wieder ein paar Oldies aushelfen mussten!

Aufstellung: Pongracz – Weese, Schmidt, Greil, Gold – Pichler, Stadler, Muschal Ma. – Dosek – Steininger, Havlik Bank: Lust, Mayer, Püsche, Wimmer

Zum Spiel: Es wurde ambitioniert begonnen und mit gutem Kombinationsspiel kam man gleich zu Beginn etliche Male an den gegnerischen Strafraum. Aber auch nicht viel weiter. Entweder ein Bein des tiefstehenden Gegners, der Goalie oder gar ein eigenes Bein machten alle Bemühungen ein Tor zu erzielen zu nichte. Der ziemlich hart einsteigende Gegner kaufte der Endstation die Schneid ab und der Schiri konnte oder wollte die harte Gangart nicht unterbinden. Die Gegner versuchten es immer wieder mit steilen Vorlagen und überrumpelten so mehrfach die Abwehr. Aus eben so einem Pass in die Tiefe musste man dann das 1:0 hinnehmen. Am Charakter des Spieles änderte sich vorerst nichts, ein paar Umstellungen brachten sogar noch mehr Druck nach vorne…lediglich der Ausgleichstreffer wollte nicht fallen.

In der Pause nahm man sich vor den Druck mit tiefem Pressing weiter zu erhöhen. Doch zum ungewohnten Terrain, einer gewissen Portion Unvermögen und dem schlechten Schiri gesellte sich auch noch eine Portion Pech, als bei einem Gestocher zwei Meter vor dem gegnerischen Tor der Ball von Bein zu Bein prallt und nicht rein will. Quasi im Gegenstoß wird der FCEH nach einer erneuten Steilvorlage eiskalt erwischt. Nun begann sich alles aufzulösen und schlussendlich musste man nach einem Schuss an die Innenstange auch noch das 3:0 hinnehmen.

Mit dem Wissen die bessere Mannschaft gewesen zu sein gingen die Hernalser Mannen entsprechend enttäuscht in die Kabine.

So bleibt uns nur die Erkenntnis: Am Freitag nicht das Spiel machen, aber Tore bzw. nicht die bessere Mannschaft sein, aber der Sieger.

3 Kommentare

  1. Danke für den Bericht!! und allen, die für die Enstation gespielt haben!
    Klingt fast so als wäre das Schönste an dem Dienstagskick der Rasen gewesen…
    Bin dafür am Freitag den Tabellenführer in den 2. Bezirk zurückzuschießen, wie das Papa Pichler so schön formuliert hat!

  2. Wahre Worte Ladi – ein sehr enttäuschender Abend gegen ein Team, das vermutlich nicht um den Aufstieg mitspielen wird. Wir spielen gefällig nach vorne, aber spätestens im gegnerischen 16er is Schluss und wir erzeugen kaum Torgefahr und es fehlen dadurch oh Wunder – die Tore. Aber nach vorne Schauen heißt die Devise und kommenden Freitag gegen die Studierenden 3 Punkte einfahren.

    Lg

  3. so komisch es vielleicht klingen mag nach einer 3:0-Niederlage, aber ich finde wir können auf unserer Leistung von gestern aufbauen. Wir haben uns was das Aufbauspiel angeht extrem weiterentwickelt und benötigen nun nur noch den gewissen Witz im gegnerischen Drittel und ein bisschen mehr Abgeklärtheit in den „einfachen“ Situationen des Spiels. Das sind meiner Ansicht Dinge, die sich mit den Spielen ergeben werden!
    Also: Kopf hoch und weiterarbeiten!!!!

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