DSG PSV Azzlack – DSG Endstation Hernals

Am 6. Oktober um 16 Uhr traf die Endstation im 23. Bezirk bei Rapid Oberlaa am Franzosenweg auf die Mannschaft von DSG PSV Azzlack. Die Endstation war gewarnt, hatte man doch in der Vorsaison beide Duelle nur knapp mit viel Einsatz und Konzentration jeweils mit einem Tor Vorsprung, 6 Punkte geholt.

Die Zeichen standen auf ein ähnliches Duell: Die Endstation und Azzlack starteten beide gut in die Saison und sammelten dabei wichtige Punkte um den Kampf um die vorderen Plätze. Man wollte sich vom Rest der Liga absetzen und die Punkte zu Magic Unicorns, Wolf Park Rangers und Klosterneuburg verkürzen.

Bei perfekten Bedingungen und sonnigen 14 Grad schickte Matthias Püsche folgende erste Elf ins Spiel: Schachinger – Sladky, Thurnwald, Schramm, Steininger, Schmidl, Perzl, Breit – Havlik, Zenuni, Khalil (Bank: Gold, Resch, Rinnhofer,  Velharticky)

Das Spiel startete sehr langwierig und mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. Beide Mannschaften kamen nur langsam in die Gänge. Die Truppe Azzlack fand jedoch nach Ballverlust im Mittelfeld auf einmal einen Strafraum mit 3 freien Stürmern vor, es entstand aus dem Nichts das 1:0 nach 13 Minuten. Schlechtes Umschaltspiel und die fehlende Zuordnung waren der Grund dafür.

Die Endstation munterte sich auf. Danach folgten 5 Minuten, die einen Einblick gaben, zu was die Mannschaft im Stand ist am Platz zu leisten. Nach perfektem Zuspiel von der Seite im Mittelfeld, stand Havlik in der Strafraumgrenze und verwertete den Pass volley mit all seiner Übersicht in die Muschel (Kreuzeck). Minute 23 und es stand 1:1.

Mit gehöriger Motivation, nur 3 Minuten später, fand der Goalgetter, Zenuni, mit nun 13 Toren alleinige Spitzenreiter der Liga, nach toller Kombination über das linke Mittelfeld die richtige Position vor dem Tor und netzte eiskalt aus kurzer Distanz zum 1-2.

Damit nicht genug, 2 Minuten später lag der abermalige Zenuni noch eines drauf und verwertete seinen 2. Treffer des Spiels, somit stand es nach 28 Minuten 1-3.

Der Gegner fokussierte sich wiederum vermehrt auf die Abwehr. Somit ging man mit einem 3-1 in die Halbzeit.

Die Endstation wechselte in der zweiten Halbzeit zu Beginn, Kapitän Gold kam für Steininger. Azzlack blieb unverändert. Der Gegner kam zweite Halbzeit besser ins Spiel, und wurde stärker. Die Endstation tat sich schwer Schwung aus der Kabine mitzunehmen. In der 60‘ und 63‘ kam ein Doppeltausch, Rinnhofer für Khalil, Resch ersetzte Thurnwald.

Minute 71: Das 2-3 entstand aus einer schönen Kombination des Gegners über unsere linke Flanke.

Nach einem geklärten Angriff in Minute 84, kam Azzlack zu einem Eckball, der schnell ausgeführt wurde, und die Zuordnung der Endstation war nicht gegeben. Ein Kopfball wurde zum 3:3 verwertet.

Zu Schluss kam die Endstation noch zu einigen Chancen, speziell durch Freistöße vor dem 16er und einigen Einwürfen, die man jedoch nicht zu direkten Torschüssen ummünzen konnte.

Ein langer Ball auf Zenuni, der frei auf das Tor liefen konnte, wurde falscherweise vom Linienrichter als Abseits gewertet, stand doch Havlik im eigentlichen Abseits, der aber nicht ins Spielgeschehen einschritt. Nach strittigen Diskussionen war der Pfiff jedoch schon gefallen, und das Abseits wurde gegeben, sehr zum Leiden der Spieler und der Betreuerbank der Endstation Hernals. Dem Linienrichter war klar, dass er zu früh die Fahne hob und somit die Situation vorzeitig beendete.

Die Partie endete somit 3-3. Wichtige 2 Punkte wurden liegen gelassen. Aufgrund der besseren Leistung von Azzlack in der 2. Halbzeit ging das Ergebnis aber in Ordnung. Die 5 Minuten Gala Powerplay in der 1. Halbzeit waren dann zu wenig für 3 volle Punkte. Nun liegt der Fokus auf das nächste Heimspiel gegen DSG Streetkids, in dem man wieder voll anschreiben will.

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