Ein neuer Trainer – der Erfolg bleibt

Mit Hochspannung fieberten die Spieler des FCEH dem ersten Pflichtspiel in der heurigen Saison entgegen. Durch den kampflosen Aufstieg im Cup fielen wir um ein Spiel um, umso engagierter wollte man von Anfang an gegen Wisla Wien zeigen, dass man sich über den Sommer weiterentwickelt hat und immer noch Fußball spielen kann.

Der FCEH, wieder einmal von einer feinen Fangruppe begleitet (DANKE!), begann mit beiden Sommerneuzgängen: Aistleitner kurbelte im defensiven Mittelfeld neben Holzmann, Weese durfte an vorderster Front beginnen. Die Endstation begann druckvoll und zeigte von Anfang an, dass man hier etwas mitnehmen will. Wisla, schon im Vorfeld als sehr hart spielende Mannschaft erwartet, bestätigte seinen Ruf und versuchte die Endstation gleich zu Beginn mit einigen Härteeinlagen zu beeindrucken.
Der FCEH blieb aber zum Glück ruhig und spiele weiter sein Spiel – das auch gut aussah, nur das Wesentliche fehlte: die Tore. Nach einem scharfen Stanglpass von Dosek verpasste Auer den Ball nur knapp, nachdem der gegnerische Torhüter noch seine Hand dazwischen bringen konnte. Auch etliche Fernschüsse von Weese, Auer und Marcell Muschal fanden nicht den Weg ins Tor.

Somit war die Partie nach den ersten 45 Minuten torlos, obwohl die Endstation mehr Spielanteile hatte und klar das bessere Team war. Man nahm sich vor, genau so weiter zu spielen, das Tor würde dann früher oder später von selbst kommen. Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Unsere Gelb-Schwarzen verschliefen die Anfangsphase in Durchgang 2 komplett und ließen sich von Wisla in der eigenen Hälfte einschnüren. Dem Gegner fiel nichts ein, außer hohe Bälle nach vorne zu schlagen, trotzdem konnte sich der FCEH lange nicht aus der Umklammerung des Gegners lösen. In dieser Phase musste sich die Mannschaft auch bei Michi Pongracz bedanken, der unser Team mit einigen sehenswerten Paraden im Spiel hielt.
Als alle schon dachten, das Gegentor sei nur noch eine Frage der Zeit, ging unser Team in Führung. Freistoß von der linken Seite, Dosek flankt den Ball in den Strafraum, wo „Joker“ Michi Muschal zum Kopfball hochsteigt und den geschätzt 1,90 m großen Tormann überhebt (!) (70.).

Riesenerleichterung bei Spielern, Betreuern und Fans! Doch wer jetzt ein ruhigeres und souveräneres Auftreten der Endstation erwartet hatte, irrte gewaltig. Wisla machte weiter Druck, zeigte sich in der Offensive aber als zu harmlos. Zwölf Minuten vor Schluss dann die endgültige Entscheidung zugunsten der Gelb-Schwarzen! Florian „Susanne“ Strobl fängt einen Ball im Mittelfeld ab und spielt einen traumhaften Steilpass auf Michi Muschal, der der weit aufgerückten Wisla-Abwehr entwischt und den Ball locker am heraus eilenden Tormann vorbeischiebt (78.).

Jetzt war der Käse gegessen, der FCEH verwaltete die Führung und lauerte auf Konter. Dosek hätte noch auf 3:0 erhöhen können, scheiterte im Konter aber am gegnerischen Tormann.
Leider gab es kurz vor Schluss noch eine Verletzung auf Seiten der Gelb-Schwarzen zu beklagen: der erst eingewechselte Greil musste nach einem Zusammenstoß wegen eines Cuts über dem Auge medizinisch versorgt werden. Auf diesem Wege alles Gute und schnelle Genesung!

Fazit:
Die Saison hat begonnen, die Endstation ist wieder da. Und das ist gut so! Sowohl bei Spielern, als auch bei Trainern und Fans merkte man, dass sich alle auf den Saisonstart gefreut haben und auch der erste Sieg der Saison wurde gebührend gefeiert.
Ganz besonders freute sich die Mannschaft über den Besuch von „Fan-Masseur“ Karl Poschenreithner!

Zum Schluss noch eine Ankündigung: Freitag, 16.9. um 19:45 steigt das Heimspiel des FCEH gegen Colombia Futbol Club, danach gibt es eine nette Grillerei am Postplatz. Wir hoffen, euch alle dort zu sehen!

FCEH:
———-Weese (46. Mi. Muschal)————-
———————–Auer (62. Figl)——————-
Ma. Muschal——-Dosek————–Blaschka (78. Greil)
————Aistleitner——–Holzmann—————
Sladky (46. Püsche)——-Schmidt———F. Strobl
———————-Pongracz———————–

1:0 Mi. Muschal (70., Dosek)
2:0 Mi. Muschal (78., F. Strobl)

Gelb: Dosek (80.)

[poll id=“26″]

4 Kommentare

  1. „also mit dem tempo komm i nimma mit!, „nein, bin auch froh da nicht mitmachen zu müssen“- gedächtnisprotokoll einer unterhaltung an diesem spielabend. beteiligte: fceh urgestein/mitbegründer/ruhepol paul m. und der ex coach. keine frage, was ich da zu sehen bekommen hab war erstaunlich. Mit neuem Schwung hab ich gerechnet, neue taktik war klar, tolle einstellung selbstverständlich und dann das. Locker zurückgelehnt auf der reservebank, an der seite der creme de la creme des fceh (was das alter betrifft)sehe ich ein junges, dynamisches, voller selbstvertrauen strotzendes team, soviel tempo, von hinten heraus gespielt, soviel wind, das dem gegner zu beginn nix anderes überbleibt, als nicht hart einzusteigen, sondern einzuspringen, selbst dem schiri die hand zum kartenzücken dabei versagt und der ex coach vorerst den mund einmal nicht zubekommt vor staunen. Paßt, einstand gelungen hab ich mir gedacht, gratuliere den neuen steuermännern. Phasenweise fallen wir dann wieder ins „alte“ schema zurück, lassen uns einschnüren, sind zu inaktiv. Aber hallo, die feineinstellung is die richtige, das war ein team, da wurden viele fehler gemacht, da waren aber immer zwei drei da, die das ausgebessert haben, ja und dann hab ich sie auch gesehen, diese schönste (für mich) aller taktiken- hinten felsenfest zu und den konter mit ein zwei pässen bis vors gegnerische tor, abschluß! das wird noch perfektioniert werden und dann bin ich sehr sehr gespannt. Hohes risiko, dass die neuen trainer auf sich genommen haben: neue taktik, der tausch in der halbzeit, das war alles eine ziemlich gradwanderung. wer wagt es seine neue taktik, den ball von hinten rauszuspielen, anstatt wie zuvor das mittelfeld schnell zu überbrücken, genau gegen einen gegner „zu fahren“, der ob seiner stürmerischen fähigkeit und seinen aggresiven zweikampfverhaltens bekannt ist. Wer nimmt zu halbzeit genau jene sturmspitze raus, die eine anfällige abwehr, aufgrund seiner quirligkeit durchbrechen kann? na eben die zwei, die mich da wirklich staunen ließen. DANKE euch für 2 stunden völlige entspannung, 2 stunden auszeit, 2 stunden spaß! Mit Tränen in den augen hab ich den platz verlassen, rührung aufgrund eures „Danke“ an mich nach dem spiel in der kabine, freude dass das so super gelungen ist und ihr den neuen steuermännern wirklich euer vertrauen geschenkt habt und großem glücksgefühl aufgrund des sieges gegen einen gegner den ich a bissl gefürchtet hab (ja ich gebs zu ich kann das recherchieren nicht lassen- grad deshalb noch eins: bitte auspassen nächste woche!)

  2. Juhuuuuuuuuu die gschmeidigen Kommentare vom Coa…. ähhh Masseur sind wieder da!!!!!!!!!! Freu mich aufs Training – freu mich noch mehr auf nächsten Freitag! 17 Jahre Endstation – aber so schnell hamma noch nie gspielt!

  3. Burschen!

    Da macht das Spielen auch im Hohen Alter noch so richtig Spaß!!!
    Nicht wegen der guten Partie, den überraschenden Wechseln, den tollen Aktionen, dem Sieg am Ende, sondern weil es einfach Freude macht!
    Weil ein Ex-Coach vorbeikommt und dabei ist, weil man Freunde trifft, sich mit den Neuen-Jungen-Alten super unterhalten kann, die Auswechslungen von guten Spielern hingenommen werden, man nachher noch ein Getränk in netter Runde nehmen kann und aller Wochenstreß in zwei Stunden weggespült ist und man völlig entspannt ist.
    Wenn wir am nächsten Freitag noch ein paar Fans zum Grillen bringen und der Betreuerstab vollzählig ist wird’s wieder so und darauf freu ich mich schon jetzt!

  4. juhuuu-barbecuuue! bravo! dies und die grandiose stimmung, die bei diesen berichten mitschwingt, werd ich mir am freitag sicher nicht entgehen lassen 🙂 möge sich der saisonauftakt so fortsetzen! hab auch wördern im kalender entdeckt, für das damalige ergebnis ist dringend eine revanche angesagt – schlage allerdings vor, dass die in der hendl-station jetzt schon mit dem panieren beginnen… grüße & bis freitag!

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*