Endlich drei Punkte!

Aller Anfang war schwer für den FCEH in seiner Comeback-Saison in der Unterliga. Doch nachdem sich die Gelb-Schwarzen in den ersten beiden Runden trotz starker Leistung nicht für selbige mit einem Sieg belohnte, machte es den Anschein, als ob das Gewinnen dem Team der Coaches Püsche und Dosek in der neuen Leistungsstufe nicht ganz so leicht fallen würde wie im Vorjahr in der 1. Klasse.

Personell ging die Endstation etwas anders in die dritte Heimpartie in Folge, als noch in Runde 2 gegen Rudolfsheim. Dosek und Michi Muschal blieben zunächst auf der Bank, Zowak und Blaschka waren für die zweite Halbzeit geplant. Der wieder zurückgekehrte Gold rückte genauso in die Starelf wie die beiden Strobl-Brüder, vorne durften Auer und Weese beginnen. Der FCEH erwischte keinen Traumstart, zeigte aber trotzdem von Beginn an, dass man sich nicht so einfach geschlagen geben würde. Auf beiden Seiten regierte etwas die Vorsicht, die Endstation fand jedoch die besseren Chancen vor. Der Gegner zog sich immer mehr in die eigene Hälfte zurück. Die beste Chance vor dem Seitenwechsel vergab Auer, der einen Querpass von Weese über das Tor jagte. Weese störte den Spielaufbau des Gegners immer wieder durch schnelles und aggressives Forechecking, dadurch verlor Celtic Hernals immer wieder schnell den Ball.

Zur Pause kamen Zowak und Dosek für Holzmann und Marcell Muschal. Dosek ersetzte Muschal links im Mittelfeld, Zowak nahm Oliver Strobls Platz im zentralen Mittelfeld ein. Der Antreiber wurde dadurch ins defensive Mittelfeld beordert. Die zweite Halbzeit begann, wie die erste endete: einem ausgeglichenen Spiel mit leichten Vorteilen für den FCEH. In der 55. Minute ging Gelb-Schwarz endlich in Führung. Corner Oliver Strobl, Auer scherzelt den Ball ab und Christian Pichler trifft mitten ins Celtic-Herz (55.). Die längst verdiente Führung gab der Endstation zwar etwas Sicherheit, die Erinnerung an die ersten beiden Runden, in denen jeweils ein Vorsprung in der Schlussphase verspielt wurde, saßen aber noch in den Köpfen.

Und so kam es, wie es kommen musste: nach 60 Minuten gleicht der Gegner nach einem Angriff über die rechte Abwehrseite der Endstation durch einen Schuss vom Elferpunkt ins kurze Kreuzeck aus. Celtic übernahm jetzt zunehmend das Kommando, der FCEH wehrte sich nach Kräften und kam ebenfalls immer wieder zu guten Chancen, Tore wollten aber zunächst keine fallen. In den letzten zehn Minuten, bisher immer jene Phase, in der das Spiel aus der Hand gegeben wurde, schlug unser Team aber nochmal zu. Nach einer Freistoß-Flanke von Oliver Strobl segelt der Ball in den Strafraum, Schmidt steigt hoch, braucht aber gar nichts zu tun, da der gegnerische Verteidiger den Ball selbst ins Tor köpft (83.). Die Schlussminuten bargen noch die eine oder andere brenzlige Situation, schlussendlich blieb es aber beim verdienten 2:1-Sieg des FCEH. Die ersten drei Punkte sind eingefahren!

FCEH:

——————-Weese——————Auer (76. Mi. Muschal)
Ma. Muschal (46. Dosek)—–O. Strobl——-Pichler (65. Blaschka)
—————Holzmann (46. Zowak)—–Krawinkler
Gold———————–Schmidt—————–F. Strobl
—————————–Pongracz—————————–

Gelb: Weese (63., Kritik)

1:0 Pichler (55., Auer)
1:1 Pokorny (60.)
2:1 Fellner (83., Eigentor, O. Strobl)

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2 Kommentare

  1. Ja Burschen – das war ganz OK. Ich kann mich der Tribüne nämlich nicht anschliessen, dass es das schlechteste Spiel der Saison gewesen wäre. Wir agierten viel kontrollierter – und das hat uns dann auch den Sieg gebracht. Obwohl ich zugeben muss, dass der Siegtreffer etwas glücklich zustande kam. Andererseits war auch Celtics Ausgleich mehr als unverdient. Traurig fand ich die Gestik und Rhetorik des gegnerischen Trainers. Uns als schmutzige Mannschaft zu bezeichnen, obwohl sie selbst mehr Foul spielten und gar selbst Gelb-Rot sahen ist eigentlich unglaublich.
    Für Sonntag gg Paulaner Wieden hab ich auch schon wieder eine Idee, zumal ich mir ja schon 15 Minuten ihrer Kickerei angeschaut habe!

  2. Was noch zu erwähnen wäre ist der reguläre Treffer von Auer beim Stand von 1:1, den der Linienrichter fälschlicherweise im Abseits gesehen hat (Augenarzt Dr. Simschitz könnte ich empfehlen, Herr Schiedsrichter! Auch einen guten HNO hätte ich, falls es eher an den Ohren liegt)! Schiach auf jeden Fall, sich ein Match von draußen anzuschauen (was nix mit der Leistung zu tun hat)…ich schließe mich dem Coach an: Ausschlaggebend war neben der geschlossenen Mannschaftsleistung (Man of the match war für mich der FCEH gesamt) die wieder gewonnenen Ordnung. Als die kurz verloren ging, haben wir uns den Gegentreffer eingefangen. Es hat sich auch bewährt kompakt zu stehen, gemeinsam aufzurücken und ebenso geschlossen wieder zurückzukommen und geduldig zu sein. So ähnlich könnte es am Sonntag auch funktionieren…

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