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Zum Saisonstart trafen sich die tapferen Männer der Endstation zum Cup-Match im schönen 19. Bezirk mit dem FC Billroth. Das Ziel, der sportliche Aufstieg, wurde vor dem Match von längstdienendsten Trainer der DSG Sir Mathias Püsche ausgegeben. Wobei aufgrund diverser Ausfälle von Spielern, ein personaler Aderlass zu spüren war. So wurde Routinier Adrian Zowak von der Seniorentrupppe, wie einst Paul Scholes, vom Trainer überredet doch nochmal zu spielen. Der eigentliche Kapitän Gold, wird seit seinem Geburtstag vermisst. Zuletzt gesehen in Fürstenfeld bei der hiesigen Schnitzelbude. In diesem Sinne, falls jemand weiß wo er ist, ihn einfach bei seiner Freundin abliefern. 

Folgende Aufstellung schickte der Trainier aufs Feld:

Emi Paludo

Sladky Stadler Breit

Luke Schramm, Lua Tibor

Zanzinger

Havlik Weese

Das Tempo war von Beginn weg hoch und es entwickelte sich rasch ein intensiv geführtes Match. Der Gegner war zu Beginn etwas konzentrierter und traf gleich in der 5 Minute nach einer sehenswerten Kombination ins Tor. Macht nix, abschütteln und weiter machen. So oder so ähnlich nahm die Endstation den Rückstand auf. Denn danach spielte man vor allem etwas befreiter und übernahm das Kommando. Zahlreiche Chancen wurden herausgespielt und der Gegner bekam zu spüren, dass es kein Selbstläufer gegen die Hernalser Endstation werden würde. 

Kurz vor der Halbzeit gelang in einem schönen Spielzug der verdiente Ausgleich. Nach Balleroberung spielte man über mehrere Stationen auf den Flügel zu Luke Schmidl, der aus dem Halbfeld mit einer platzierten Flanke den anderen Flügelläufer Nemeth fand, und der gekonnt und überlegt einnetzte. Nach der Halbzeitansprache ging es weiter und es zeichnete sich ein ähnliches Bild wie davor ab. Nach einem Foul an LuaLua trat Breit den fälligen Freistoß platziert in den Sechzehner, von wo aus Stadler den Ball per Direktabnahme in die Maschen haute. 2:1 Match gedreht. Mit der Führung im Rücken zeigte unsere Mannschaft ansehnlichen Fußball. Leider fiel auch in diese Phase der Ausgleich des FC Billroth. Der drei Minuten zuvor eingewechselte Stürmer Aberle scheute keinen Zweikampf und behauptete sich gleich zweimal grenzwertig. Wobei unsere Nummer 1 den Ball schon hatte, Aberle jedoch nachspitzelte und man auch auf Freistoß hätte entscheiden können. Dies soll jedoch kein Vorwurf an das Schiedsrichterteam sein, die wahrlich gut waren. Seis drum. Ab dann wirkte die Mannschaft etwas müde und der Gegner riss das Spiel vermehrt an sich. Die Überlegenheit konnte nicht mehr genutzt werden und das Spiel endete nach regulärer Spielzeit mit 2:2. 

Daher musste der Sieger per Elfmeterschießen ermittelt werden. Schon in der jüngeren Vergangenheit scheiterte unsere Mannschaft im Elfmeterschießen. Leider war es auch dieses Mal so. Aber alles der Reihe nach. Mittlerweile im Spiel waren sowohl Adi als auch unser Kapitano nummero 2 Aistleithner. Der Trainer bestimmte die Schützen, als auch die genaue Reihenfolge. Als Erster trat Zanzi an. Dieser spielte nicht nur eine überragende Partie im zentralen Mittelfeld, sondern behielt auch die Nerven im Schießen. 1:0

Leider im Anschluss gleich der Ausgleich, wobei unser Panther nahe dran war. Nächster Schütze war Flankengott Breit. Der, weniger souverän aber trotzdem sicher, verwandelte. 2:1 Juhhuuuu

Leider erneut der Ausgleich des FC Billroth. Dritter Schütze war besagter Adi. Keine leichte Situation und trotzdem übernahm der technisch versierte Routinier die Verantwortung. Die Idee den Ball, wie viele Profis, in die Mitte des Tores zu donnern, wurde leider vom gegnerischen Torhüter durschaut und er konnte den Ball spektakulär mittels Fußparade parieren. Der nächste Schütze des FC Billroth traf. Somit stand es 2:3 für Billroth. Der Druck für den nächsten Schützen war somit groß, doch Lua ließ es sich nicht nehmen für die EH auszugleichen. 3:3. Nein 3:4 erneut traf Billroth. Somit war Stadler an der Reihe um zumindest die Möglichkeit für den Aufstieg aufrechtzuerhalten. Bam und rein ins rechte Kreuzeck. 4 zu 4. Dabei blieb es auch, da unser Panther Emi mit Hirn und Finesse den Schützen durschaute und tatsächlich parierte. Die Hoffnung wehrte jedoch nur kurz, den Aisti vermochte nicht den gegnerischen Torhüter zu überwinden. Die Nummer 9 von Billroth traf und beendete den Traum vom Aufstieg für die EH. 

Zwar konnte kein Aufstieg gefeiert werden. Jedoch bleibt ein super Spiel beider Mannschaften, mit hohem Tempo und spektakulärem Ausgang, in den Köpfen. So soll es bleiben. Einen Gruß auch an die Schützen: Verschossene Elfer gehören zum Fußball dazu. Von daher Kopf hoch und der Nächste sitzt. Die Endstation präsentierte sich als funktionierende Einheit, die kompakt und clever spielte. Wenn wir so in der Saison spielen, werden wir viel Freude haben. Daher das Angebot an die Fans, unbedingt zuschauen zu kommen. Einen besonderen Gruß an unserem Senior Adi, den wir gerne öfters am Platz sehen würden. Liebe Grüße auch an alle anderen Senioren 😊 Ihr seid ebenfalls gerne gesehen. Grüße auch nach Salzburg zum dortigen Korrespondenten des Dosenkonzernes. Eine Anmerkung noch an unsere Norditaliener, bitte den heimatlichen Landsitz und das zugehörige Weingut zeitnah verlassen und gegen das verregnete Wien zu tauschen. 

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