Fast wieder eine Cupsensation

DSG Ebu Hanife Wien : Dsg Endstation Hernals – 4:2 i.E. (0:0, 0:0)

Erstes Pflichtspiel in der neuen Dekade der Endstation ist angesagt und es geht zum Cup-Spiel in den 10. Bezirk zu Ebu Hanife, einem Gegner, den man schon vor einigen Jahren begegnet ist.
Coach Püsche schickt nach motivierender Ansprache folgende Elf ins Feld:

Keeper: Ladi (Ruhe bringen, Sicherheit ausstrahlen)
Defense: Filip, Thurni, Gold (oberstes Gebot; Antizipation und diszipliniertes Stellungsspiel)
Flanken: Breit und Nemeth (Laufen, laufen, laufen … den schwierigsten Job, verteidigen und umschalten)
Zentrum: Resch und Perzl (Zweikampf, Löcher stopfen und tiefe Pässe zur Spitze)
Hängende Sptize: Dosek und Khalil (gegnerische Spielmacher ausschalten und Kontern)
Stoßstürmer: Zenuni (Durchbruch und schneller Abschluss bei Feindessicht)

Taktisch war der Schlachtplan wie folgt: Druck absorbieren in körperbetonter Manier und mit defensivem Stellungsspiel, dabei den Gegner verzweifeln lassen, bei Ballgewinn schnelles Umschalten, direktes-vertikales Passspiel mit Zug aufs Tor. Eine schon öfters erfolgreich verwendete Strategie der Endstation.

1.Halbzeit:

Die ersten Minuten waren beide Mannschaften darauf aus, sich in ihren Formationen zu finden. Ebu Hanife war von der körperlichen Präsenz der Endstation überrascht und konnte sein Ballbesitzspiel nur mit entgegen-gerichteter körperlicher Betonung durchsetzen. Die Verteidigung der Gäste stand sicher und Pässe in die Tiefe wurden herausragend antizipiert. Das schnelle Umschalten wurde jedoch von seiten der Heimmannschaft ebenfalls gut unterbunden, das starke Pressing machte der Endstation anfangs zu schaffen und man verlor den Ball noch bevor die Konterstürmer ihren Blitzkrieg starten konnten. Nach nicht langer Zeit kam es schon zu den ersten Sticheleien. Mitunter durch beeinflusste Entscheidungen des Schiedsrichters, über die der Autor dieses Berichtes keine weiteren Kommentare verlieren möchte, wurden die ersten gelben Karten gezückt! Ohne nennenswerte Torchancen bis auf ein Abseitstor der Hausherren gingen beide Mannschaften in die Pause.

2.Halbzeit:

Mit taktischer Verfeinerung durch Püsche’s Halbzeitinstruktionen ging man motiviert und vollem Kampfeswillen in die 2.Halbzeit. Die Endstation spielte weiterhin sehr disziplinert und ließ der Heimmannschaft im eigenen Drittel keinen Millimeter Raum, sodass die gegnerische Offensive immer wieder auf die Flanken auswich, jedoch keinen Schaden anrichten konnte. Das Spiel wurde hektischer, ungenauer und im Mittelfeld kämpfte man um jeden Ball. Mit steigender Nervosität der Hausherren konnten die Gäste immer öfters im gegnerischen Drittel auftauchen, jedoch blieb die Offensive an diesem Abend leider glücklos. Trotz mehrerer gelber Karten, fragwürdiger Entscheidungen des „(Un)-Parteiischen“ und hart-umkämpfter Zweikämpfe, blieb das Spiel zwischen den beiden Mannschaften in Summe fair. Zwar hatten die Hausherren deutlich mehr Ballbesitz, jedoch konnten sie daraus kein Profit schlagen. Die Endstation-Defensive brachte ihre mit Abstand beste Defensiv-Leistung, die vom Autor gesehen wurde!
0-0 endete schließlich das Spiel und nach kurzem / respektvollen Händeschütteln mit dem Gegner ging man ins Elfmeterschießen.

Elfemeterschießen:

Zanzi x

Dosek (xD) — —> CAVE: Laut Berichten zufolge wurde der Ball im Salzburger Luftraum gesichtet, manche wiederum munkeln, dass er den Orbit verlassen habe, jedoch am 4. September 2020 zu einem besonderen Anlass wieder zum Schützen zurückkehrt!

Perzl —

Breit x

Fazit: Eine tolle kollektive Leistung der Endstation. Defensiv herausragendes Stellungsspiel mit dauerhafter Unterstützung von den Flanken und des Zentrums. Die Sturmspitze war kämpferisch ebenfalls präsent, hätte jedoch bei 1 – 2 Möglichkeiten eventuell das Spiel entscheiden können. Coach Püsche’s Taktik ging wieder mal auf und die Endstation kann sich auf ein tolles Team und tolle Fans für die kommenden Spiele freuen.

Auf eine erfolgreiche Rückrunde, besonders in der 3. Halbzeit!

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