Highway to HELLfort

Am Montag Abend kam die Endstation auswärts gegen ISG zum 9. Mal diese Saison zusammen, da man erneut um Punkte für die bisher gute Hinrunde nach dem Aufstieg Rittern wollte. Getroffen wurde sich auf dem Helfortplatz bei angenehm düster-herbstlichem Abend-Wetter. Passend merkte Van Gerven bereits vor der Partie an: „Welcome to HELLfort“. Das fussballerische Universaltalent hatte da wohl was im Urin.

Coach Püsche schickte die Ratten mit der „Wolfpark-Taktik“ wie folgt auf den Platz:

Van Gerven

Havlik-Sladky-Stadler-Gold-Schmidl

Breit-Hanspeter-Perzl-Nemeth

Zenuni

Die Hausherren übernahmen gleich das Kommando und die Endstation war von Beginn an unter Druck. ISG war nah am Mann und kombinierte schnell in die Tiefe, sodass es gleich nach wenigen Minuten zu den ersten Eckbällen kam. In der 7. Minute wurde eine Ecke scharf und hoch auf den kurzen 5er geschlagen. Dort stieg ein ISGler aus dem Lauf gut auf und köpfte trocken ein. Der frühe Treffer zeigte leider Wirkung und die Endstation war unsicher und weit weg vom Gegner. Wenige Minuten später folgte ein Steilpass auf den linken Flügel. Der gefolgte Stanglpass suchte sich den Weg zwischen die Beine des unglücklich agierenden Golds zum postierten Mittelstürmer. Dessen Schuss konnte vom „Gegurkten“ noch geblockt werden, doch der Ball prallte wieder genau vor die Füße des Stürmers, der nun problemlos netzte. Bereits in der 12 Minute ein erneut bitterer Rückschlag in dieser Partie. Kaum angestoßen gab es die nächste Ecke. Ein scharfer Ball auf den kurzen 5er. Nemeth fälschte den Ball mit dem Kopf ab und der 2 Meter hinter ihm laufende Gold nahm sich ein Herz und traf zum ersten Mal diese Saison mit astreiner Schulterblocktechnik und lies dem Keeper keine Chance. Blöderweise halt in eigene Goal….

10 Minuten in der Hölle wenn man so will.

Nun folgte die beste Phase der Endstation in der ersten Hälfte. Man kam nun ab und an in die Offensive und in Minute 30 konnte nur mehr die Kreuzlatte den Treffer für die Schwarz-Gelben verhindern. Kurz darauf wurde der Ball nach Standard im Angriffsdrittel verloren und die ISG schaltete schnell um und war über wenige Stationen vor dem Endstationtor…… Van Gerven darf zum 4. Mal den Ball aus den Netzen holen. Bis zum erlösenden Pausenpfiff tat sich nichtmehr viel.

Für die 2. Hälfte kam Schramm Florian für Sladky, Zanzinger für Breit und Weese für Havlik. Die Abwehr wurde leicht umgestellt: Schramm ging am Libero und Stadler rückte auf rechts-Innen. Nemeth und Schmidl wechselten Position. Man nahm sich nun vor kompakter und beherzter zu agieren, um ein Debakel ähnlich dem Klosterneuburgspiel zu entgehen.

Dieser Vorsatz sollte umgesetzt werden. Man war besser im Spiel und man konnte in Hälfte 2 am Platz zumindest erahnen wie sich eine ordentliche und unterhaltsame Partie anfühlt. Man hatte im Mittelfeld mehr Zugriff aufs Spiel und der frische Schramm Florian brachte im Spielaufbau frischen Wind von hinten – das ist bekannter Maßen sein Ding. Die Endstation kam nun öfters nach vorne und in Minute 70 rettete die Stange nach einem Schuss von Zenuni die ISG erneut vor dem Gegentor. Insgesamt stand aber auch in den zweiten 45. Minute ein leichtes Chancenplus für das Heimteam zu buche.

Aus der 2. Hälfte kann man Motivation (man ist in der Lage aggressiver, laufbereiter und selbstbewusster zu spielen) für das letzte Heimspiel kommenden Freitag mitnehmen. Hier gilt es sich vor dem Hinrundenfinale gegen den Spitzenreiter zu rehabilitieren, um den guten Saisonbeginn alle Ehre zu machen und mit einem guten Gefühl in die Winterpause zu gehen.

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