Kampf- und Teamgeist werden belohnt

Ein herrlicher Fußballabend dieser Freitag, 6. Mai. Die Endstation findet sich hochmotiviert am Postsportplatz ein und allein in den Gesichtern ist schon zu lesen, dass man fest entschlossen ist, drei Punkte zu holen. Zusätzliche Motivation wird in den Fußballerherzen möglicherweise noch dadurch erzeugt, dass von Coach Püsche für die dritte Halbzeit zwei Paletten in Aussicht gestellt werden. Dass der Gegner dann noch bei uns in der Kabine vorbeischaut und ob unserer athletischen Erscheinung erstaunt feststellt, dass wir Hernalser gar nicht so hässlich sind, wie er sich das vorgestellt hat, verleiht uns natürlich noch zusätzliches Selbstbewusstsein.

An den Start geht die Endstation mit folgender vielversprechender Aufstellung: Paludo – Steininger, Schmidt, Gold – Stadler, Schramm F., Perzl, Aistleitner, Nemeth – Schramm M., Zenuni. Obwohl Valla Verde C.F. spielerisch sehr stark auftritt, dominiert der FCEH von Beginn an die Partie und erarbeitet sich einige schöne Torchancen heraus. In Minute 24 ist es dann so weit: Perzl tänzelt gekonnt durch die gegnerische Verteidigung und legt erstklassig auf Zenuni ab, der den Ball souverän ins Eck befördert – 1:0.
Wenn man eine starke Leistung erbringt, ist oft auch das Glück auf der eigenen Seite: So ist es auch, als ein vallanischer Verteidiger den Ball ungenau zum eigenen Tormann zurückköpfelt; Zenuni nützt dies eiskalt aus, indem er vor dem Goalie am Ball ist und ihn gekonnt überhebt – nach diesem Abwehrfehler steht es somit 2:0 für die Endstation.
In weiterer Folge spielt sich der FCEH immer wieder mit starken Kombinationen Torchancen heraus, die aber leider nicht zu einem weiteren Ausbau des Vorsprungs verwertet werden können. Auch der Gegner spielt weiterhin stark und kommt nach einer gefährlichen Freistoßflanke direkt vor unser Tor, wo der Stürmer eigentlich nur noch einlochen muss – allerdings ist ihm dabei der Arm des sich vor ihm querlegenden Verfassers im Weg und so kann die 2:0-Führung in die Pause gebracht werden.

In der zweiten Halbzeit legt der Gegner noch ein Schäufelchen nach, sodass das Spiel relativ ausgeglichen wirkt. Immer wieder versucht sich Valla Verde den Anschlusstreffer herauszuspielen: ein Kopfball nach einer Ecke geht knapp übers Kreuzeck; bei zwei anderen Chancen, bei denen der Gegner zu einem gefährlichen Schuss kommt, ist der wieder unglaublich starke Paludo (Bez.red.geänd.)  mit den entsprechenden Paraden zur Stelle. Oft scheitert Valla Verde aber auch schon früher an den starken Verteidigern des FCEH. Auch die Endstation erspielt sich immer wieder gefährliche Torchancen. Es kommt dann Muschal Mi. für Schramm M. und zehn Minuten später Havlik für Aistleitner. In Minute 75 kommt es zu einem Freistoß für die Endstation von ganz links außen. Schramm F. tritt an – und pfeffert den Ball unter lautstarker Unterstützung der zahlreichen Fans direkt unter die Latte. Unglaublich aus dieser Distanz – eine wahre Augenweide! 3:0 für die Endstation und zugleich ein überaus wichtiger Entscheidungstreffer.
Der Gegner gibt sich allerdings trotz dieses Spielstandes nicht auf und wenig später erhält ein Spieler allein vorm Hernalser Tor den Ball und zirkelt ihn am Verfasser vorbei – 3:1. Anschließend kommt Sladky für Perzl. Valla Verde versucht in der letzten Viertelstunde (inkl. Nachspielzeit) noch zu verkürzen, jedoch verwandelt auch die Endstation einige Konter in große Tormöglichkeiten und es fehlt nicht viel, um das Ergebnis sogar noch auf 4:1 zu erhöhen. Letzten Endes bleibt es aber beim wohlverdienten 3:1.

Damit gelingt uns seit langem wieder einmal ein wichtiger Heimsieg (letzter zuvor: 9.11.) – und das Beste daran ist: Es hat so richtig Spaß gemacht! Ein großes Lob an die ganze Mannschaft für dieses qualitativ hochwertige Fußballmatch. Auch der Gegner sei lobend hervorgehoben, da er nicht nur spielerisch sehr stark, sondern auch überaus fair agierte (keine gelbe Karte im Vergleich zu fünf auf unserer Seite, wobei wir – ganz nebenbei erwähnt – auch einmal Glück hatten, keine andersfärbige zu kassieren). Ein herzliches Dankeschön gebührt den zahlreichen Fans, die uns tatkräftig unterstützt und mit ihren Gesängen regelrecht durch die zweite Halbzeit getragen haben (für das 3:0 haben sie im Grunde den Assist geliefert). Auf ganz viele Zuschauer hoffen wir auch beim nächsten Meisterschaftsspiel am 22. Mai gegen die Vienna Vibes, das obendrein einem großartigen karitativen Zweck gewidmet ist!

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