Positives gegen Semper

An einem kühlen Herbsttag am Freitag Abend traf die Endstation auf dem Red Star Platz auf den gegenwärtigen Tabellenzweiten der Liga Semper Wien. Das Trainerduo bereitete folgende Aufstellung vor: Mayer im Tor, Defensive mit  Strobl F., Gold, Schmid, Steininger, davor Strobl O., Pichler, Stadler, Kreativkopf Dosek davor, der Weese und Auer mit Vorlagen bedienen sollte. Die routinierte Bank bildeten Greil, Zowak, Velharticky und der junge Havlik.

POSITIV bleiben !!! so lautete der Schlachtruf in der Kabine. Gegenseitige Motivation!!! Zweikampf annehmen und Vollgas !!!

Der positive Tatendrang in den ersten Minuten konnte sich in einigen Chancen der schwarz-gelben Recken widerspiegeln. Allerdings wurde fast jede gute Aktion des FCEH mir einem Gegentor bestraft. Der Gegner war spielerisch, kämpferisch und läuferisch vielleicht eine Nuance 😉 stärker, außerdem vom Glück verfolgt (0:2 abgerisse Flanke senkt sich über Mayer ins Tor), der Rasen war um 0,2 mm zu hoch, die Dressen nicht mit Fewa gewaschen und kalt was außerdem.

Positiv zu erwähnen ist der Pippo´sche rechte Hammer, den der Gegnergoalie leider parieren konnte, positiv, dass Mayer trotz Verletzung am Finger beim ersten Gegentor die Zähne zusammen gebissen hat, gehalten hat, was zu halten war und Zowak einen Einstand im Tor erspart hat, positiv die Zweikampf und Kopfballstärke von Steininger, dem nur noch jemand erklären muss, wo das eigene bzw. das gegnerische Tor steht, positiv die Umstellung des Trainers in der zweiten Halbzeit auf ein verstärktes Mittelfeld, das dann besser in die Zweikämpfe gekommen ist, positiv die Kopfballstärke des in der Pause eingewechselten Havlik, der sich ein Tor mit seinem feinen Kopfball Richtung Kreuzeck verdient hätt, positiv die Spieleröffnungen und Flanken eines Dosek, positiv die Laufstärke des Mittelfeldes Stadler, Strobl O., Pichler, positive die Defensive die alles versucht hat, Mayer vor einem zehnmaligen Nach hinten greifen zu bewahren, positiv die Kaltschnäuzigkeit eines Gold vorm gegnerischen Tor nach einem Eckball, positiv die Stimmung auf den Zuschauerrängen dank zweier Bierpaletten, positiv die Routine eines Velharticky der den jungen Gegnern gezeigt hat, wo der Bartl den Most herholt, positiv die technischen Gustostückerln unserer Susi, die die Gegner mehrmals austanzte, positiv, dass der 10er des Gegners am nächsten Tag beim Kürbisfest in Zellersdorf beim vierten Schilchersturm gar nicht so unsympathisch war, wie tags  davor auf dem Spielfeld.

Subsummierend gab es viel Positives aus dem Spiel mit zu nehmen ;), außer dem Ergebnis.

Also, Schädl aufe !!!

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