Revanche unter Rudolphs Beinen

Es ist Samstag der 6. April. Die geschwächte Endstation begibt sich auf fremdes Terrain, Klosterneuburg/Niederösterreich, wo man Allzwecksporthallen baut als würde das Geld auf den Bäumen wachsen. Danke Erwin.
Nach einer desaströsen 0:7 Heimniederlage im Herbst ist Wiedergutmachung angesagt. Coach Püsche hat sich daher eine besondere taktische Variante einfallen lassen. 
Der Gegner zeichnet sich durch seine zwei Stürmer aus, einer hat bereits 20 Saison Tore auf dem Konto. Der andere durch seine endstationellen Verflechtungen: Muhammet Akagündüz, seinerseits ehemaliger Rapid- und Nationalspieler, aber viel wichtiger der Mann einer Volleyballmitspielerin einer Freundin von Püsche´s Großgroßgroßcousine (oder so).
Nach einer brandheißen Motivationsrede, in der auch gesagte Informationen vermittelt wurden, schickte Püsche folgende Elf auf den Rasen:
Tor: Van Gerven

Abwehr: Sladky, Breit, Schramm F.

Mittelfeld: Steininger, Schmidl, Perzl, Nemeth

Sturm: Zenuni, Khalil, Priglinger-Simader


Auf der Bank nahmen Zanzinger, Mayer und Püsche himself Platz.
Nach dem 0:7 im Herbst konnten wir bereits den ersten Sieg feiern. Bei der Fan-Anzahl überwältigte die Endstation den Gegner mit 8:0 im eigenen Stadion.
Das Spiel begann wie im Herbst sehr schnell. Nach 4 Minuten zeigte der Top-Stürmer der Klosterneuburger, warum er uns letztes Jahr 5 Tore eingeschenkt hat: Er tankt sich durch die ganze Abwehr und kann durch Breit nur mehr durch ein Foul knapp vorm 16er gefoult werden, wofür der Libero berechtigt die gelbe Karte sieht.
Im Anschluss jedoch kann sich die Hernalser Abwehr sehr gut auf die Klosterneuburger Vorstöße einstellen und steht felsenfest. Im Laufe der ersten Halbzeit kommt es zu einigen Halbchancen, wodurch durchaus das eine oder andere Tor hätte fallen können, auf beiden Seiten. So geht es jedoch mit 0:0 in die Pause.
Auch in der zweiten Halbzeit sehen wir ein sehr anspruchsvolles Match, sicher eines der besten der Saison. In Minute 68 wird der angeschlagene Nemeth durch Zanzinho ersetzt, welcher sich auf der Position des Mittelstürmers sofort ins Spiel einbindet.
Nun geht es Schlag auf Schlag, innerhalb von 10 Minuten gibt es 100%ige Chancen auf beiden Seiten, während Mo Khalil 2x für die Endstation vergibt, lässt auch Mo Akagündüz zwei Sitzer liegen. Letzteres wird sich noch rächen.
In Minute 83 spielt Breit einen weiten Ball nach vorne, die gegnerische Abwehr will ihn klären, jedoch wirft sich Zanzinger aufopferungsvoll in den Ball und legt ihn via „Bauchspiel“ genau vor Zenunis‘ Füße, welcher nur noch einschieben muss – 1:0.
Nun scheint die Gegenwehr von Klosterneuburg gebrochen, innerhalb der nächsten 5 Minuten schießt Zenuni noch zwei Tore, wobei er einmal 7 Gegner überspielt und anschließend auch noch den Tormann stehen lässt – in diesem Spiel hat sich gezeigt, wer der beste Stürmer der Liga ist.
Kurz vor Abpfiff bekommt auch Ladi Mayer noch zu seinem wohlverdienten Einsatz, danke für’s Aushelfen!
Wir bedanken uns bei unseren treuen Fan, verabschieden uns in die Osterpause und freuen uns auf das nächste Spiel am 26.4. am Postsportplatz.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*