Rugby-Wisla

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase inkl. Trainingslager und einem Cup-Fight startete der FC Endstation Hernals am Samstag in die Meisterschaft der Unterliga B.
Coach Püsche schickte folgende Startelf auf den Rasen: Grasl – Resch, Stadler, Gold – Breit, Schmidl, Perzl, Schubert – Zenuni – Khalil, Priglinger-Simader. Auf der Ersatzbank nahmen Calvetti, Schramm F., Weese und Zanzinger Platz.

Beachtliche 25 Fans der Hernalser heizten dem LAC Platz und den Gegnern gewaltig ein, sodass die Endstation dominant in die Partie startete. Es kristallisierten sich zwei Spielweisen heraus: Die Endstation mit kontrolliertem Spielaufbau und Wisla mit Kick and Rush. Daraus ergab sich aus die Chancenverteilung der ersten Halbzeit, die Endstation stand 2x alleine vor dem Torwart und traf zusätzlich 2x die Latte. Wisla machte sich durch zwei stark getretene Eckbälle bemerkbar. 0:0 zur Pause. Franz B…. aeeeh Thomas Stadler musste leider nach 10 Minuten bereits verletzt ausgewechselt werden, er wurde durch Florian Schramm ersetzt.

In der Halbzeit kam Weese für Khalil, was sich als Glücksgriff von Coach Püsche herausstellte. In der 50. Minute tankt sich Weese nach einem Steilpass durch die Abwehr, legt denn Ball auf den Fünfer, wo Schmidl souverän einnetzt. 1:0.

Fünf Minuten später bedankt sich Schmidl mit einer Traumflanke ans Fünfereck, wo Weese den Ball gemütlich annimmt und lässig am Tormann vorbei ins Eck schiebt. 2:0. Die Zuschauer toben (oder trinken gerade bei ihrem Bier und wundern sich, warum die Gelbschwarzen am Platz noch immer das 1:0 bejubeln).

Danach schaute, wie so oft, der Schlendrian vorbei. Nur eine Minute nach dem 2:0 gelang Wisla nach einer FCEH-Unachtsamkeit der 1:2 Anschlusstreffer und im Konter nach einer vergebenen Großchance der Endstation konnte die Heimmannschaft sogar zum 2:2 ausgleichen. Unnötig.

Der Spielfluss war gebrochen und die Endstation wurde nur mehr durch stark getretene direkte Standards gefährlich. Auch die Einwechslungen von Zangler Zanzi und Daniele Calvetti brachten nichts mehr ein. Gefährliche Ecken und berühmt berüchtigte schrammsche Einwürfe waren gegen die robusten Riesen von Wisla Wien wirkungslos.

Zum Ende der zweiten Halbzeit verfiel der Schiedsrichter in die Gelbsucht. innerhalb von 10 Minuten verteilte er 6 gelbe Karten (hauptsächlich an die Gegner). Abschließend verwies er noch Coach Püsche des Platzes, weil ihn dieser pragmatisch, aber ehrlich, darauf aufmerksam machte, dass er der Coach ist. Die Mannschaft freut sich auf eine Runde.

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