Schmerzhafter Punkteverlust

Nachdem die schwarz-gelben Mannen der Endstation in den Vorwochen gleich zwei „dynamische“ Mannschafen niederkämpfen konnte, wollte man nun im Heimspiel gegen die starke Truppe der ISG mit Selbstbewusstsein sowie gleichermaßen spielerischen Mitteln die Tabellenführung verteidigen.

Bei frühsommerlichen Temperaturen unterstützten unsere Mannschaft hierbei gleich mehrere Dutzend sangesfreudige Anhänger und Mitglieder des Fanclubs „EH43“.

Das Trainerteam Fekete/Dosek konnte diesmal wieder auf unseren Stammtorhüter Mayer zurückgreifen. Vor ihm sicherte der alt bewährte Fels in der Brandung namens Schmidt ab. Die Außenverteidiger gaben diesmal Pichler und Velharticky, welcher an diesem Freitag-Abend noch eine außerordentliche Leistung abzurufen vermochte. Zentral wurden der formstarke Schramm und Kapitän Greil aufgestellt. Das Mittelfeld bestand aus Auer, Dosek und Ma. Muschal. Unser Goalgetter Mi. Muschal bekam diesmal vom engagierten Weese tatkräftige Unterstützung.

In der ersten Hälfte neutralisierten sich die beiden DSG-Teams weitgehend. Es war lediglich ein Chancenplus auf Seiten des FCEH zu beobachten. Unser Team vergab in Person von Weese, Schmidt und Mi. Muschal, der sich nach einem Steilpass den Ball schön bereitlegte, die Strafraumlinie entlang tänzelte um das runde Leder schlussendlich flach am rechten, unteren Eck vorbeizuschieben. Schmidt schoss einen indirekten Freistoß, nach Rückpass der ISG, in die Mauer. Auch bei weiteren Standards sorgte unsere Elf stets für Gefahr, doch das Führungstor sollte zunächst nicht gelingen.

Pausenstand 0:0.

Die Endstation wechselte zur Pause nicht. Coach Fekete gab die Anweisung, weiterzuspielen wie bisher und schlichtweg im Abschluss konzentrierter ans Werk zu gehen. In den ersten Minuten der zweiten Hälfte setzten die Schwarz-Gelben diese Anweisung gut um und so war es in der 57. Minute der heute stets quirlige Peter Weese, der steil geschickt wurde, alleine auf den gegnerischen Tormann zulief und eiskalt ins rechte, untere Eck zum verdienten 1:0 einschoss. Gratulation an unsere Nummer 12! Im Anschluss die ersten Wechsel bei der Endstation. In der 60. Minute kam Gold für Pichler und 10 Minuten später Lust für Auer sowie Krawinkler für Greil. Die ambitionierte ISG wurde nun immer stärker und drängte unser Team in die eigene Hälfte. Die Endstation kam nur mehr zu vereinzelten Gegenstößen. Hektik prägte in der Endphase das Spiel. Der Schiedsrichter, zu dem hierorts aus gutem Grund keine genauere Beurteilung erfolgt, vermochte es zu diesem Zeitpunkt kaum das Spiel tatsächlich zu leiten. In Minute 88. lief noch Iljic für Ma. Muschal ein. Doch unser Bemühen, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen, sollte nicht belohnt werden. Kurz vor Schluss verwertete der ISG-Spieler Ghadzizadeh aus kurzer Distanz nach zuvor hereingetretenem Eckball. Dennoch gab die Endstation, angefeuert von den fantastischen Fans, nicht auf und kam noch fast zum Siegestreffer. In der Nachspielzeit lief der eingewechselte Manuel Lust auf der rechten Seite alleine Richtung Strafraum, legte quer zu Mi. Muschal, der ins leere Tor scorte. Doch der Treffer zählte aufgrund einer vermeintlichen Abseitsposition des Schützen nicht. So blieb es unterm Strich beim mehr oder weniger verdienten Remis. Schmerzhaft ist der Punkteverlust aufgrund des Spielverlaufs und der momentanen Tabellensituation dennoch. Nichtsdestotrotz heißt es nächsten Sonntag auswärts gegen Meidling wieder Vollgas zu geben und die Tabellenführung zurückzuerobern.

Endstand: 1:1

Tore:    1:0 Weese (57.,?!)

            1:1 Ghadzizadeh (88.)

Gelbe Karten:  15. Pichler, 30. Auer, 68. Schramm

1 Kommentar

  1. nicht isg wurde immer stärker, sondern der fceh vergaß das zu tun, wofür jeder einzelne bezahlt- fußball spielen und spaß haben. 20 minuten der selben euphorie, wie wir es in den letzten 3 minuten gezeigt haben, hätte genügt, um diese, mit jenen spielerisch starken, schnellen und klug agierenden gegner aus der hinrunde nicht mehr zu vergleichenden, heutigen isg in grund und boden zu spielen. leider konnten beide mannschaften nicht im geringsten an die herbstleistung anschließen. umso interessanter oder ernüchtender wird das nächste spiel gegen die frühjahrsmannschaft schlecht hin, meidling. nachden auch sguadra zum zweiten male patzte, wisla zwischen hoch und tief hin und her pendelt, ist diese mannschaft, nämlich meidling, die einzige, die, sollten sie vollzählig am platz erscheinen und sich auf spielen konzentrieren (also die schimpf und schlag tiraden vergessen), was sie technisch gesehen übrigens am besten in dieser liga machen, ja dann sind diese herrn, die klaren favoriten- bekannterweise konnte der fceh mit solchen situationen immer besser umgehen, und deshalb bin ich auch überzeugt, dass wir es diesmal schaffen werden- NEIN ich mein nicht die top position in der tabelle (diese chance war sowieso noch nie so groß, wie dieses jahr) nein ich mein vielmehr endlich wieder lust zu zeigen. Und übrigens: mit LUST kann man auch untergehen, aber dann hat es wenigstens spaß gemacht! und noch was muß ich loswerden. bin zum ersten mal ein ganzes spiel bei den fans da oben gestanden- hat alles was ich von unten mitbekommen habe bei weitem übertroffen- genial. bin auch seit sehr sehr langer zeit wieder mal nach dem spiel in die kabine, mußte jene rasch verlassen, weil mich das, sorry ankotzt. anstatt sich selbst bei der nase zu nehmen, ob der vergebenen chancen, dem verschlafen der nahezu ganzen 2. halbzeit, od. bloß dazu zu stehen, dass es im moment nicht so rennt, wie wir uns es wünschen würden, nein, DER SCHIRI wars- also bitte, einen harmloseren, um ruhe bemühteren, einen in manchen aktionen sicher nicht glänzenden, aber einem dieser liga sehr wohl sehr angepassten schiri die schuld am eigenen unvermögen zu geben??? egal, dafür hats danach in der kantine wieder gepaßt- das is eben fceh und solange das noch geht, geht alles!

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