Sieg auf der Meisterwiese

Nach einem unglücklichen Saisonstart finden sich die Ratten der Endstation am Montagabend bei idyllischem Regenwetter auf der Marswiese wieder. Vor Spielbeginn gab es eine gute und eine schlechte Nachricht: Leider musste Schramm Flo krankheitsbedingt absagen, dafür meldeten sich die angeschlagenen Breit, Stadler und Zenuni zurück. Zusätzlich stand auch der Lustige wiedermal im Kader.

Coach Püsche schickte daher folgende 11 auf den Rasen: Mayer – Steininger, Stadler, Gold(K) – Breit, Lust, Aistleitner, Nemeth – Schramm M., Dosek, Zenuni

Auf der Bank nahmen vorerst Schmidt, Strobl F. und Weese Platz.

Die Endstation übernahm von Minute 1 weg die Kontrolle über das Spiel, der Gegner war von der Aggressivität und Motivation sichtlich überrascht und leistete sich somit den einen oder anderen Patzer in der Hintermannschaft. Daraus resultierten ein freier Laufweg aufs Tor für Dosek und eine Weitschusschance für Lust – beide Möglichkeiten konnten leider nicht verwertet werden.

Nach 20 Minuten überquerten die Gastgeber von Hotel Kalcio gefühlt zum ersten Mal die Mittellinie, der Stürmer bekommt 25 seitlich vor dem Tor den Ball, schießt (oder flankt) in Richtung Tor, Mayer macht sich bereits auf den Weg in die rechte Ecke um den Ball locker runter zu pflücken, dieser wird jedoch noch unglücklich abgefälscht und kullert links zum 0:1 in den Kasten. „So ein scheiß Tor!“

Danach? Business as usual, die Endsation spielt das Spiel konzentriert, kommt durch einen Flugkopfball von Dosek und die eine oder andere Schusschance von Schramm M. zu Ausgleichsmöglichkeiten, welche jedoch vom gegnerischen Tormann stark pariert werden. Halbzeitstand: 0:1. In der Pause kam Weese für Schramm M.

Direkt nach dem Seitenwechsel werden die Bemühungen endlich belohnt, Dosek erkämpft wie so oft den Ball im Mittelfeld, lupft locker auf Zenuni, welcher den Ball am Tormann vorbeilegt und sicher einschiebt, 1:1. Darauf folgten weitere Chancen von Zenuni und Dosek. Für Aistleitner kam in Minute 67 Kapitän Schmidt. In der 75. Minute tänzelt LuaLust gekonnt durchs Mittelfeld, spielt einen perfekten Steilpasst auf Nemeth, der den Ball genau ins Eck platziert als würde er den ganzen Tag nichts anderes machen – 2:1. Auch die Fans wachten mittlerweile auf (danke an Xavi und Samir für‘s Kommen), was vor allem an den ausgewechselten Aistleitner und Schramm lag,

In Minute 81 erzielten die Gegner das 2:2, ein Freistoß aus 25 Metern, welcher Mayer leicht unglücklich unten durch rutschte. Ab jetzt hieß es kämpfen. 5 Minuten später setzte Stadler zu einem volley Fernschuss an: Latte – Tormann – Tor? Nein! Der Schiedsrichter glaubte gesehen zu haben, dass der Ball die Linie nicht überschritten hat, wo bitte bleibt die Torlinientechnik liebe DSG?

87. Minute:  Weese auf Zenuni, Schuss – abgeblockt! Nachschuss – Tor!!! Die absolut verdiente Führung. Direkt danach wurde der von Auflösungserscheinungen geplagte Breit durch Strobl ersetzt. Der Sieg wurde über die Spielzeit gerettet.

Fazit: Ein ganz anderes Spiel als beim Auftakt, die Endstation dominierte das Spiel über 90 Minuten, hätte sich jedoch auf Grund leichtsinniger Fehler fast noch um einen verdienten Sieg gebracht. Im Nachhinein gesehen machen solche Siege jedoch am meisten Spaß!

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