SPITZENSPIEL AM POST-PLATZ!

Diesmal zu vorgelegter Anstoßzeit trafen sich der 2. und der 1. zum Duell um die Tabellenführung. Die Endstation spielte mit folgender Startelf: Mayer, Gold, Schmidt, Steininger, Leitner, Aistleitner, O.Strobl, Nemeth, Havlik, Dosek und M.Schramm. Auf der Ersatzbank waren Zenuni, Weese, Velharticky und Sladky, somit konnte der Coach das volle Wechselkontingent von 4 Spielern ausnutzen.

Zu Beginn versuchte der Gegner das Spiel zu bestimmen. Immer wieder wurde versucht das Spielgeschehen von einer Seite auf die andere zu verlagern. Da wir das Verschieben aber mittlerweile auch gut beherrschen, versuchten sie es dann eher mit hohen Bällen über den Flügel. Kopfballduelle gingen meistens an den Gegner, da dieser eher mit großgewachsenen Spieler bestückt war. Von Anfang an sah man, dass der Gegner eher auf ein „unfaires und relativ hart geführtes“ Match aus war. Immer wieder schwerere Fouls und ab und zu ein Ellbogen waren leider immer wieder im Zweikampf dabei. In der 22.Minute kämpften sich unsere Jungs in den gegnerischen Strafraum vor und konnten nur durch ein Foul gestoppt werden. Der Schiri pfiff und zeigte auf den Punkt: Elfer! Dosek übernahm Verantwortung und trat zum Duell mit dem Goalie an – er verwertete zum 1:0. Es wurde gejubelt, aber leider nicht lange. Denn nur wenige Augenblicke später gab es schon den 2.Elfer in diesem Match. Diesmal aber für den Gegner. Dieser vergab aber und traf nur die Latte. Es durfte also weiter gejubelt werden. Leider musste der Coach schon knapp vor der Halbzeit wechseln. Leitner verletzte sich bei einen der vielen Fouls gegen ihn und musste durch Velharticky ersetzt werden. Die Endstation konnte die Führung in die Pause retten und besprach in dieser die Taktik für Halbzeit 2. Diese war erst wenige Augenblicke alt, als M.Schramm nach schöner Kombination über mehrere Stationen zum 2:0 traf. Zu diesem Zeitpunkt war die schwarz-gelbe Welt noch voll in Ordnung. In der 55.Minute der 2.Wechsel Zenuni für Havlik. Plötzlich ein Konter über unsere linke Abwehrseite. Der Gegner nützte die Chance beinhart aus und verkürtzte auf 1:2. Der Coach wechselte darauf zum 3.Mal aus. Weese kam für Steininger ins Spiel. Wieder einmal spielt sich der Gegner in unseren Strafraum und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. 3.Elferpfiff vom Schiri an diesem Abend. Diesen ließ sich der Tabellenführer nicht entgehen und glich zum 2:2 aus. Die Endstation war geknickt und der Gegner foulte, foulte und foulte. Der Schiri gab eine gelbe Karte nach der anderen. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Gegner auch schon Glück, dass er überhaupt noch mit 11 Spielern am Platz war. 1 rote Karte hätte es auf jeden Fall schon geben können/müssen. In Minute 69 wurde es dem Gegner leider wiedermal nicht allzu schwer gemacht und er konnte zum ersten Mal an diesem Abend in Führung gehen. 2:3. Gleich darauf der 4. und letzte Wechsel. Sladky für Aistleitner. 20 Minuten noch zu spielen. Die Hoffnung auf einen positiven Spielausgang lebte! Dann passierte das, was nur noch eine Frage der Zeit bzw. überfällig war. Der erste Ausschluss für einen Gegenspieler. Als erstes ein Foul und dann noch der „Stinkefinger“ und der Schiri zeigte Rot. Die Endstation versuchte die zahlenmäßige Überzahl auszunützen aber der Gegner kam zur nächsten Chance und ließ sowohl Abwehr als auch Goalie aussteigen und unser Kapitän konnte auf der Linie leider auch nicht mehr klären und es stand 2:4. Der Gegner führte mit 2 Toren, aber foulte weiterhin was das Zeug hält und ging weiter brutal in die Zweikämpfe, was dazu führte, dass es in den letzten 10 Minuten noch 2 weitere Ausschlüsse für den 1. der Liga gab und dieser das Spiel mit 8 Mann am Platz beendete.

Zu guter Letzt kann man froh sein, dass sich bis auf Leitner (hoffentlich nicht schwer verletzt!!!) kein weiterer Spieler von uns verletzt hat und sich kein schwarz-gelber zu irgendeiner unkontrollierten Aktion oder einem Revanchefoul provozieren hat lassen.

Den Abend ließ die Mannschaft mit den Fans dann gemütlich in der Kantine mit Beamer und Leinwand und einem Sieg von Österreich „feucht-fröhlich“ ausklingen!

Jetzt heißt es nur noch „Kopf hoch!“ und mit vollem Elan zum nächsten Match auswärts nach Hetzendorf, um dort die nächsten 3 Punkte zu holen.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*