Starkes Comeback

2.10.2021, 12:00; Polizeisportplatz; Gegner: FC FI

Trotz 4 Siegen in 4 Spielen (1x Cup, 3x Liga) standen die Vorzeichen aus Endstation-Sicht nicht unbedingt rosig. Der Grund: jede Menge Absenzen. Es fiel sogar das ungeliebte Wort „Rumpftruppe“.
Es begannen folgende Mannen: 
Grasl – Hanspeter, Gold; Schramm F.; Sladky, Steininger – Khalil, Mayer Mi., Ortbauer, Felber – Zenuni
Die Endstationellen taten sich anfangs schwer, ins Spiel zu finden. FC FI war präsenter, spielte körperlicher und wir kamen mit den vielen langen Bällen Richtung FCEH-16er nicht gut zurecht. Dennoch fiel das erste Tor von FC FI durch einen vermeidbaren Eigenfehler beim Herausspielen (Min. 13). „Wurscht, weiter geht’s“ war die Devise. Und so kam der Ausgleichstreffer durch einen Eckball (man mag es kaum glauben), den Zenuni fesch per Kopf einnetzte, nur eine Minute später (Min. 14). Der Ausgleichstreffer gab der Endstation einen massiven Schub – man kam besser ins Spiel und befand sich nun in einer recht offenen Partie. Es gab einige Halbchancen auf beiden Seiten – wohl mit leichtem Plus auf Seiten FI. In Minute 31 gelang es einem FI-Spieler die FCEH-Verteidigung mit einem Sprint an der Seitenlinie abzuhängen und einen Mitspieler in der Mitte zu finden – 2:1. Doch denkbar knapp vor dem Halbzeitpfiff konnten die Schwarz-gelben noch ausgleichen: Ein Freistoß (Schütze ist dem Autor dieses Berichts leider entfallen) – Schramm F. (Anm. d. Red.) – wurde vom gegnerischen Goalie unzureichend abgewehrt und landete knapp vor der Torlinie, wo er von Zenuni über die Linie gestupst wurde (Min. 45). Halbzeitstand: 2:2. Insgesamt war es bisher nicht unbedingt ein qualitativ hochwertiges Match – relativ zerfahren.

In der Pause kamen Fischer für Steininger und Weese für Felber. Weiters tauschten Schramm F. und der junge Mayer ihre Positionen. Die Endstation übernahm im weiteren Spielverlauf immer mehr die Oberhand. Nach einem guten Angriff, der mit einem Weese’schen „Mückenhammer“ (Zitat Stadler T.) in den Händen des FC FI Goalies endete, zeichnete sich Grasl aka „Magik Maik“, der eine durchwegs solide Partie ablieferte, mit einer Glanzparade aus. In der Zwischenzeit kam Kramer für Schramm F. Das nächste Tor gelang der Endstation indem Ortbauer liegend im Getümmel den Ball im Netz versenkte (Min.70). Nun wurde sogar „Endstation Sensation“ von den mitgereisten Rattenfans skandiert (danke für’s Anfeuern!). Herrlich!
Danach kam es Schlag auf Schlag: Zenuni erhöhte nur 3 Minuten später zum 2:4, dann kamen FC FI nach einem Eckball wieder heran (3:4; Min. 74), doch 4 Minuten später macht Zenuni noch sein viertes Tor (!!!): 3:5! Der zwei Tore Abstand war aus Endstation-Sicht auch dringend nötig (nicht nur für den Blutdruck unseres Coachs), denn kurz vor dem Abpfiff gab es noch ein sehenswertes Freistoßtor aus geschätzt 35 Metern für den FC FI. Endstand: 4:5. Absolut irre!

Somit hat die Endstation wieder die maximalen Punkte eingesackt! Und das, obwohl wir bei weitem schon besser gespielt haben. Geil, geil, geil! Unser nächstes Match ist am Sonntag, 10.10. um 20:00 am Postsportplatz. Davor spielen auch schon unsere Jungen (18:00). Sollte man sich nicht entgehen lassen 😉

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