Tabellenführung zementiert

Sonntag Abend – nicht unbedingt der Lieblingstermin der Endstation …

Trotzdem fanden sich nicht nur 15 Spieler und 1 Coach, sondern auch annähernd viele Auswärts-Fans wie bei FAK oder RBS ein. Es galt immerhin einen weiteren Titelaspiranten abzuschütteln. Nachdem die Verfolger Vibes und Susa remisierten, könnte man sich sogar einen Polster von 4 Punkten zu Platz 2 erarbeiten.

Coach Püsche, der sich momentan hauptsächlich auf Einsatzzeiten und Spielerpositionen zu konzentrieren hat – die Mannschaft ist momentan mental unglaublich stark – warnte daher vor Überheblichkeit wie im Meidlingmatch und gab taktisch das gleiche Korsett wie gegen Susa vor. Immerhin liegt es uns spielstarke Mannschaften kompakt zu verteidigen und dann schnelle Nadelstiche nach vorne zu setzen.

Die Endstation lief in folgender Aufstellung ein: Paludo – Schramm F. – Weese, Breit, Schramm M., Nemeth – Schmidl, Perzl, Dosek, Havlik – Zenuni! Auf der Bank nahmen Hanspeter, Kaminiorz, van Greven und Zanzinger Platz

Das Match begann äusserst temporeich und blieb es auch. Eine kurze Mattstellung beendete Dosek mit einem Kopfball solo 7m vor dem Tor – leider drüber. Auf der Gegenseite rettete Breit auf der Linie, bevor No Border‘ Goalie einen Zenunischuß entschärfen konnte. Danach war zweimal Paludo sicher zur Stelle. Das Match wogte hin und her.

In Minute 29 war es dann soweit. Der grenzenlose Tormann verlässt seine Strafraumgrenze um zu klären. Dosek schnappt sich die Kugel, richtet sie 25m vor dem Tor nocheinmal her und überhebt gekonnt den zwar sprungkräftigen, aber nicht allzugroßen Handschuh. 1:0

Auch die restlichen 16 Minuten wogten in beide Richtungen und so waren bis auf Coach Püsche alle froh den Pausenpfiff zu hören. Jetzt musste eine schwere Entscheidung getroffen werden. Zanzinger, der Edelzangler brannte auf seinen Einsatz, jedoch gab das System nur 2 passende, zentrale Positionen her, die mit Zenoni und Dosek besetzt waren. So entschied sich der Trainer den diesmal sehr aggressiven Havlik herauszunehmen und Zenuni nach rechts zu beordern. Verständlicherweise enttäuscht akzeptierte dieser das ohne Murren, wofür ihm gedankt sei.

Hälfte 2 wollte No Borders gleich einen Gang zulegen, blieb aber immer in der wieder hervorragend von Schramm F. organisierten Abwehr hängen bis relativ rasch Zenuni mit dem 2:0 Erleichterung auf Bank und Tribüne brachte. Anschließend wurde das Match etwas ruhiger. Zu abgebrüht waren die Ratten an diesem Tag. In Minute 61 kam Hanspeter für Weese (im Positionstausch mit Schmidl) und Kaminiorz für Breit (Fauxpas dabei: Püsche er“träumte“ eine etwaige Rotgefährdung, da er die erste Gelbe Breit statt Perzl zugeschrieben hatte). In Minute 79 durfte van Greven für Dosek ran um das Zentrum defensiv noch mehr abzusichern. Es gab auch noch einige Chancen – vor allem auf Seiten der Schwarz-Gelben, im Grunde genommen war Mayers Post „der Kaaas is bissen“ allerdings zutreffend. Und so durfte man den nächsten Dreier einfahren und die angestrebten 4 Punkte Vorsprung einsacken.

In der Kantine verlor der FCEH diesmal die dritte Halbzeit, dafür ergab sich ein nettes Gespräch mit dem äusserst sympathischen Gegner. Erstens gratulierte er uns zur stärksten Mannschaft der Liga, zweitens wollte man wissen, wie wir sie einschätzen (aus Püsche Sicht sicher in einer Liga mit uns und Susa). Drittens wollten die Burschen mit den Milan-Dressen wissen, wie uns Sublux und Meidling „passiert“ sei. Die Erläuterung führte zu einigen Lachern und noch mehr Kopfschütteln.

Nächstes Spiel findet Montags am Polizeiplatz gegen Rudolfsheim statt. Gegen Streetkids, dem aktuellen Ligadritten gab es da einen 4:0-Sieg. Aber bitte nicht überheblich werden …..

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