Dominanz ohne volle Belohnung: Endstation teilt sich die Punkte im Hernalser Derby

Am vergangenen Sonntagnachmittag traf die DSG Endstation Hernals am Red-Star-Platz auf die DSG Celtic Hernals. Es war ein Spiel, das die ZuschauerInnen von der ersten Minute an fesselte – allerdings mit einem Ergebnis, das sich für die Endstation nach dem Abpfiff eher wie eine Niederlage anfühlte.

Aufstellung:

Manu

David B.    Berni       Edgar    Jonas

             Pietro              Orti

Urban             Max M.       Vincent

                        Mario

Ersatzspieler: Lucian, Cornelius, Leander, David S. und Fabian

Trainer: Zanzi und Alex

Aggressives Pressing und Spielkontrolle

Die Marschroute der Endstation war von Beginn an klar: hohes intensives Pressing.

Angeführt von Kapitän Pietro wurde Celtic phasenweise in der eigenen Hälfte eingeschnürt und fand gegen das aggressive Anlaufen der Gäste kein probates Mittel. Die Endstation kontrollierte das Geschehen fast nach Belieben, ließ den Ball gut laufen und erarbeitete sich eine Vielzahl an Möglichkeiten.

Es war ein körperlich höchst intensives Match, in dem die Endstation zwar das Spielgeschehen dominierte, Celtic jedoch mit viel Härte dagegenhielt. Dass es am Ende nur zu einem Unentschieden reichte, lag jedoch nicht nur an der eigenen Chancenverwertung.

Faktor Schiedsrichter: Willkür statt Linie

Ein entscheidender Faktor in dieser hitzigen Partie war leider die Leistung des Unparteiischen. Mit vielen fragwürdigen Entscheidungen brachte er unnötige Unruhe in das Spiel. Klare Fouls wurden übersehen, während harmlose Zweikämpfe oft kleinlich gepfiffen wurden. Diese fehlende klare Linie verhinderte, dass die Endstation ihren spielerischen Rhythmus über die volle Distanz halten konnte, und begünstigte die zerfahrene Schlussphase.

Tore und bittere Bilanz

Das Spiel endete mit einem 1:1 (1:1).

1:0 durch eine unglückliche Szene in der 3. Minute brachte Julian Wachter Celtic Hernals in Führung

1:1 In der 30. Minute gelang es Startelf-Debütanten Maximilian Menschik nach perfekt ausgeübtem Mannschafts-Pressing, die Kugel am Celtic Keeper vorbeizulegen.

Trotz frischer Kräfte von der Bank und der späten Drangperiode blieb der Siegtreffer aus. Das Fazit nach 90 Minuten fällt daher ernüchternd aus: Angesichts der eindeutigen spielerischen Überlegenheit und des Chancenplus fühlt sich dieses Ergebnis für die Endstation definitiv so an, als hätte man zwei Punkte verloren, anstatt einen gewonnen.

Besondere Erwähnung gilt hierbei Torhüter Manu, der mit einigen Glanzparaden in der Schlussphase die Hoffnung auf die vollen drei Punkte bis zur letzten Sekunde aufrechterhielt.