El Clásico des 17. Bezirks endet mit einem Remis

Wenn zwei Teams aus Hernals aufeinandertreffen, ist das mehr als ein Spiel. Es ist ein Kampf um die Hernalser Vorherrschafft. Und es war angerichtet: Die Endstation reiste mit drei Ligasiegen im Gepäck an, die Aufstellung von Trainer Zanzi las sich wie ein Wunschzettel. Manu im Tor, hinten Filip, Luke, Alex und Jonas, im Mittelfeld Vincent, Orti, Pietro und Mario, vorne das Sturmduo Max Z. und Max M.

Und die Endstation legte los, spielte schöne Kombinationen und schaffte es immer wieder gefährlich vorm Tor der Gegner zu werden. Dieser wehrte sich allerdings geschickt, sodass es zu einem sehr ausgeglichen Spiel auf hohem Niveau kam.

19. Minute: Die Führung. Celtic verlor den Ball in der Nähe des eigenen Strafraums, und die Endstation schlug eiskalt zu. Max M. schickte den Ball in die Mitte, wo Vincent einlief und ihn zum 1:0 verwandelte. Jubel, Abklatschen, Gänsehaut.

Danach hätte der Deckel draufgehört. Mehrere gute Gelegenheiten ließen wir liegen, entweder war der letzte Pass zu ungenau oder der Abschluss zu zaghaft. Es blieb bei einem Tor Vorsprung, und das ist im Fußball bekanntlich der unbequemste Vorsprung, den es gibt.

Der Wechselregen. Zanzi frischte mit neuen Spieler nach: In der 60. Minute kamen Martin R. und Leo, in der 70. Urban und Mo, in der 85. noch Fabian. Frische Beine, frischer Wind. Nur der Siegtreffer blieb aus.

68. Minute: Die kalte Dusche. Genau da passierte es. Die Abwehr stand zu weit weg, der Gegner kam zu einfach zu einem Pass vor den Strafraum, und der Abschluss schlug im linken unteren Eck ein. 1:1. Ein Schuss, ein Tor, ein Gegner, der nun zusätzliches Selbstbewusstsein gewonnen hatte.

Bis zum Schlusspfiff warfen wir noch alles nach vorne, doch es blieb beim 1:1. Trotz Unentschieden fühlte es sich für die meisten an wie eine Niederlage, denn wir hatten die Chancen und diese hätten wir nutzen müssen. Wir hätten gewinnen müssen. Punkt. Somit landet die Endstation aktuell auf dem zweiten Platz der Tabelle hinter dem ungeschlagenen Sektor 17. Blickt man zurück auf vergangene Jahre dennoch ein unglaublich starker Saisonstart.

Versöhnlicher Ausklang. Die Stimmung hob sich nach dem Spiel wieder: Es gab Kuchen zu Zanzis Geburtstag und der Coach spendierte anschließend eine Runde Bier. Mit so einem Trainer lässt sich ein Remis verdauen. Nächstes Mal bitte trotzdem wieder drei Punkte.