Derbysieg im Irrgarten der Pfeifen

Das erste Heimspiel der Saison startete gleich mit einem Derby, das es in sich hatte – und zwar nicht nur auf dem Platz. Denn während der Gegner uns physisch alles abverlangte, stellte der Schiedsrichter zusammen mit seinen Assistenten uns Spieler vor eine mentale Herausforderung. Taktische Fouls? Keine Ahnung. Abseits? Immer falsch. Karten? Nur für Kritik. Als Spieler hätte man am liebsten zur Bierdose an der Seitenlinie gegriffen, um die Nerven zu beruhigen. Gruß geht raus an Pietro

Aber nun zum Sportlichen: Die Heimelf Ulloa (1) Schmidl (3) Ortbauer (5) Rotter (7) Zeiml (8) Rzucidlo (9) Voraberger (11) Heller (12) Frömel (13) Brussich (18) Stadler (21) war gut auf- und von Coach Zanzinger perfekt eingestellt. Die erwarteten harten Zweikämpfe wurden angenommen und meist gewonnen. Ballgewinne wurden sofort in schnelles Umschaltspiel umgemünzt, doch immer wieder verhinderten taktische Fouls Chancen. In der 33. Minute fiel der verdiente Führungstreffer: Mario (9) verlängerte einen langen Ball per Kopf auf Orti (5), der gekonnt ins lange Eck schlenzte. Kurz vor der Pause setzte Mario (9) noch einen Traumfreistoß ins lange Eck zum 2:0 drauf.

Nach der Pause legte er gleich nach – 3:0. Celtic wurde nur über den Schiri gefährlich. Der Anschlusstreffer gelang nach einem klaren Foul an Goalie Manuel (1). Fast hätte der Schiedsrichter noch ein zweites Tor für Celtic nachgelegt, aber nach Rücksprache mit dem Linienrichter korrigierte er – Maradonna sei Dank – seine Fehlentscheidung. Den Schlusspunkt setzte Edi (13) mit einem satten Flachschuss ins lange Eck.

In den letzten 15 Minuten ging durch diverse Wechsel leider die Ordnung etwas verloren, da gilt es in Zukunft besser zu kommunizieren. Alles in allem aber ein verdienter Sieg für die Endstation, der Lust auf mehr macht.