Die DSG Endstation Hernals startete mit großem Einsatz in ihr erstes Auswärtsspiel der Saison 2025/26 gegen den DSG Kasnudl Athletic Club. Von Beginn an war die Mannschaft hellwach und arbeitete in der Defensive geschlossen gegen den Ball. Die Gastgeber kamen in der ersten Halbzeit kaum gefährlich vor das Tor und setzten fast ausschließlich auf hohe Bälle, die jedoch von der stabilen Abwehr der Hernalser souverän verteidigt wurden.
Die starke Defensivleistung wurde in der 32. Minute belohnt: Nach einem gewonnenen Zweikampf von Paul Hahnenkamp an der Mittellinie schaltete Maximilian Zwinz am schnellsten, setzte zu einem energischen Sololauf an und vollendete eiskalt zur verdienten 1:0-Führung. Mit diesem Vorsprung im Rücken ging die „Zanzinger-Elf“ in die Pause.
Der zweite Durchgang begann jedoch mit einem Dämpfer: In der 49. Minute fälschte Thomas Stadler beim Klärungsversuch einen Querpass unglücklich mit der Hand ab. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß, den die Hausherren sicher zum 1:1-Ausgleich verwandelten. In dieser Phase brauchte die Endstation einige Minuten, um wieder ins Spiel zu finden.
Trainer Zanzinger reagierte und brachte frische Kräfte: Thomas Gold ersetzte Leander Heller, während Jeremias Barreira für Urban Hanspeter ins Spiel kam. Doch die Umstellungen benötigten Anlaufzeit, und so nutzte der Gastgeber in der 69. Minute eine Standardsituation nahe der Eckfahne. Die Hernalser Abwehr war kurz unsortiert, und Kasnudl schob zum 2:1 ein.
Nur wenige Minuten später folgten weitere Wechsel: Sebastian Wirlinger kam für Leonhard Voraberger, und Paul Zanzinger ersetzte den Torschützen Maximilian Zwinz. Mit neuem Schwung setzte die Endstation nun alles daran, den Ausgleich zu erzwingen. Die Hernalser erspielten sich mehrere gute Chancen und zeigten großen Kampfgeist, doch der Ball wollte nicht mehr ins Tor. Kurz vor Schluss hatte Sebastian Wirlinger sogar die große Möglichkeit auf das 2:2, scheiterte aber knapp.
So endete die Partie nach intensiven 90 Minuten mit einer bitteren 1:2-Niederlage für die DSG Endstation Hernals. Trotz des unglücklichen Ausgangs zeigte die Mannschaft besonders in der ersten Halbzeit eine starke Leistung und bewies auch nach Rückschlägen große Moral – eine Basis, auf der für die kommenden Spiele aufgebaut werden kann.
