Nach der Nervenschlacht um die WM-Qualifikation war bei der Endstation wieder ein
hoffentlich ruhiger Fußballabend angesagt. Vorab-Info: Ruhig war es an diesem Abend nur
für den dritten Schiedsrichter. Bei winterlichen Verhältnissen (gefühlte -10 Grad) traf sich die
Endstation am Postsport Platz. Die letzte Niederlage aus der vergangenen
Runde war vergessen und die Mannschaft war top motiviert.
Mit folgender Aufstellung wurde die Partie verspätet angepfiffen.
Tor: Lucas
Abwehr: Lucian/Filip©/Alex
Mittelfeld: Georg/Pietro/Leo/Orti/Vincent
Sturm: Cornelius/Mario
Ersatz: Max Z./Max M./Sebi/Viktor/Flo S./Manuel (und Ladi auf der Tribüne)
Das Motto war den Gegner zu Fehlern zu zwingen und selbst keine zu machen. Klingt
einfach, ist es aber nicht. Von Minute 1 war ersichtlich, wieso die Endstation in den Top 5 der
Liga zu finden ist. Schon in der 2. Minute wird Mario von Cornelius allein aufs Tor geschickt.
Der nicht anwesende Linienrichter sieht kein Abseits. Die Menge hat den Torschrei schon auf
den Lippen. Der gegnerische Tormann kommt leider gut raus und vereitelt das sichere 1:0.
Mit dieser Schlagzahl ging es weiter. Chance um Chance wird kreiert. Eine gute
Kombination in der Mitte. Mario wird wieder auf die Reise geschickt. Der Stanglpass perfekt
auf Orti, doch im letzten Augenblick grätscht der Verteidiger dazwischen. Ähnliche Situation
von der anderen Seite. Querpass auf Cornelius, der trifft den Ball perfekt. Das Tor ist leer
leider springt wieder ein Gegner dazwischen und lenkt den Ball ins Aus. In dieser Schlagzahl
ging es weiter. Perfekte Flanke von Vincent auf Kopfballungeheuer Ortbauer, der setzt den Ball leider
knapp am Tor vorbei. Doch in der 34 Minute war es dann so weit. Mario taucht wieder allein vorm
Tor auf. Den ersten Ball konnte der Tormann noch parieren, beim Nachschuss war er dann
machtlos. 1:0 durch unseren Nr. 9. Marioooooo Rzucidlo. Der Gegner wurde bisher nur über
Standards gefährlich. Aber wie es so ist im Fußball. Wer die Tore nicht macht, bekommt sie.
So war es auch in der 40. Minute. Die erste, dafür umso schönere, vorgetragene Offensiv
Aktion führte zum 1:1 durch die Nr.17 des Gegners. Mit einem unglücklichen 1:1 ging es in
die Pause. In der Halbzeit kam Sebi für Cornelius und Max Z. für Georg.
Die zweite Halbzeit begann, wie die erste geendet hat. Die Endstation spielte sich in der gegnerischen Hälfte fest. Sogar die 3 Kette der Endstation, angeführt von Kapitän Filip, war in der Hälfte des
Gegners und der Ball wurde hin und her gespielt. Nur Lucas blieb allein zurück und fror sich
die kleine Zehe ab. In der anfängliche Druckphase schießt der Gegner aus dem nichts das
1:2. Die Endstation war geschockt und lies innerhalb 5 Minuten noch 2 Großchancen zu.
Und hätten die Gegner größere Füße, wäre das Match wohö entschieden gewesen. Aber das
Glück war diesmal auf der Seite der Ratten aus Hernals. Danach ging es mit der Endstation
wieder bergauf und es folgten Chance um Chance. Orti, Sebi, Vincent vergeben im 1vs1.
Immer wieder werden schöne Angriffe über die linke Seite vorgetragen. Ein Stanglpass
finden Sebi der nur mehr einschieben muss. Leider rutscht ihm der Ball über den Rist.
Schüsse werden vom Gegner geblockt und der Ball wollte einfach nicht in das verdammte
Tor. Auch über rechts Rollen die Angriffe munter weiter. Von da kommt in der 50. Minute
dann auf Umwegen der Ball zu Vincent und der versenkt ihn eiskalt im rechten Eck. Verdienter
Ausgleich. Aber die Endstation hat Blut geleckt und wollte unbedingt die drei Punkte. Aber
vorerst noch ein Wechsel in der 60 Minute. Ortbauer verlässt das Spiel und Urgestein Flo
Schramm betritt das Feld. Angetrieben vom Einsatz der Neuen wird der Gegner weiter unter
Druck gebracht. Aber das erlösende Tor gelang nicht. In der 81. Minute noch mal ein Wechsel. Lucian und Leo verlassen das Feld und Viktor und Max M. kommen. Max M. findet
gleich sehr gut ins Spiel und wird in der 90. Minute auf der Mittelauflage bei der Ersatzbank
gefoult (manch einer sagt auch er wäre nur ausgerutscht). Aber egal, der Schiri pfeift
Freistoß. Flo S. diskutiert noch mit dem Schiri, denn er hätte gern einen Einwurf gehabt und
meinte nur „ich kann den Ball in den 16er werfen aber soweit schießen kann ich nicht“. Aber
egal. Er tritt trotzdem, angefeuert von der Ersatzbank, den Ball in Richtung 16er. Der Ball
überfliegt die Abwehr. Mario schraubt sich am 11er Punkt am höchsten und setzt den Ball
perfekt ins Lange Eck. 3:2 für die Endstation. Fans, Ersatzbank, Trainer und auch paar
Fledermäuse stürmen den Platz und feiern den Torschützen und die Mannschaft. Jetzt waren
nur mehr 3 Minuten (gefühlt 10 Minuten) zu spielen. Die Endstation verteidigt alles raus und
das Spiel ist aus. Die Spieler fallen sich in die Arme und applaudieren den Fans, die bei
dieser Witterung den Weg zum Platz gefunden haben. Und was uns in dieser Saison
ausgezeichnet hat, ist diesmal wieder eingetreten. Wir können im letzten Drittel des Spiels
noch nachlegen egal wieviel es steht.
Die 3. Halbzeit war natürlich dann auch kein Problem mehr. Die wurde ohne große Probleme
gewonnen.
