Testspiel I: Porzelona – Endstation 0:2
An einem kühlen Sonntag Nachmittag ist es endlich wieder soweit: Die Endstation steht wieder am Platz. Ein guter Gegner um sich ein Bild für die Rückrunde zu machen steht bevor: Porzelona. Mit folgender Elf startet man ins Geschehen:
Aufstellung:
Filip
Leander-Thomas-Edgar
Georg – Orti – Pietro – Vincent
Leo
Cornelius – Mario
Die Endstation beginnt eher passiv, lässt den Gegner machen und schaut sich an, welche Stärken dieser hat. Mit der Zeit kommen die Offensiven der Ratten mehrmals durch kurze Passkombinationen in Abschlusssituationen. Zwei Kontersituationen werden toll ausgespielt von Vincent, Mario, Leo und Urban, der entscheidende Abschluss kann noch nicht gefunden werden. Jedoch auch die Gegner gehen es nicht schlecht an, bei beiden fehlt es jedoch am letzten Feinschliff, so gehen die ersten 45 Minuten mit einem ausgeglichenen Kräftemessen in die Pause.
Und da es nicht umsonst Vorbereitungsspiele gibt, wird ausprobiert und viel gewechselt. Die zweite Hälfte soll mit 4er Kette gespielt werden, um für mehr Breite zu sorgen.
Die Taktische Änderung scheint zu funktionieren: Die Endstation nimmt das Spiel immer mehr für sich ein, findet Räume und agiert ruhiger. Ein weiterer Vorstoß, durch einem super Steckpass läuft Vincent auf einmal alleine auf den Keeper zu, und wie in alter Gewohnheit bleibt er cool und schiebt den Ball lässig am Keeper vorbei – das verdiente 1:0.
Jetzt heißt es konzentriert bleiben, und weiter kämpfen! Für mehr Energie kommen erneut Wechsel, auch Debütanten wie Noah und Mo finden ihren Weg aufs Spielfeld, Glückwunsch!
Mit den verstreichenden Minuten merkt man beiden Teams an, dass die Winterpause eine lange und wohlige war. Das Spiel verlangsamt sich etwas und die Genauigkeit der Spielzüge sinkt, aber ein Aß hat die Endstation noch im Ärmel! Nach einer Ecke der Gegner findet sich Edgar auf der rechten Seite mit dem Ball wieder, und macht sich auf den Weg zum Konter. Ein top Steckpass auf rechts außen zu Mario, dieser nimmt sich die Kugel mit und spielt einen harten tiefen Laufpass quer zum einlaufenden Cornelius, der den Ball nur noch locker über die Linie schieben muss, ein toller Spielzug zum 2:0, und auch die letzte Bemerkenswerte Aktion des Spiels.
Ein Gelungener Test – und grosse Glückwünsche an die einspringenden Tormänner Filip und Leander, die das ganze super gemacht haben!
Testspiel II: Endstation – Celtic Salmannsdorf 1:1
Eine Woche nach dem Testspielsieg über Porzelona empfing die Endstation daheim die Rivalen und TikTok Superstars Celtic Salmannsdorf. Die Oberligisten sollten ein guter Test für die Ratten sein, um die aktuelle Form einschätzen, und taktische Änderungen und ideen gegen spielerisch starke Gegner zu testen. Dennoch startete man in der gewohnten 3-4-1-2 Formation mit folgender Elf:
Ulloa – Aistleitner – Stadler – Frömel – Rotter – Ortbauer – Brussich – Sacken – Voraberger –Krobath – Rzucidlo
Auf der sehr vollen Bank nahmen Bobrovnikov, Beiwl, Brunner, Schorr, Pavkovic, Hanspeter und Menschik Platz.
Die erste Hälfte war Highlight-arm, bis auf einen Elfmeteralarm im Hernalser Strafraum und ein paar Schimpftiraden der gegnerischen Spieler und Fans gab es kaum erinnerungswürdige Szenen. Die Endstation überließ dem Gegner zumeist den Ball und versuchte durch einzelne Nadelstiche gefährlich zu werden, die Angriffe waren aber oftmals zu ungenau ausgespielt.
Zur Pause wurde wild durchgewechselt, mit dem 4-2-3-1 kamen gleich 5 neue Spieler aufs Feld. Die Systemumstellung schien zu wirken. Die Ratten hielten den Ball nun deutlich länger, ließ kaum Chancen des Gegners zu und wurde selbst immer öfters gefährlich. Besonders der eingewechselte Menschik wusste zu überzeugen, war der Dreh- und Angelpunkt des Hernalser Offensivspiels und belohnte sich in der 80. Minute mit seinem ersten Endstation-Tor!
Anstatt das Ergebnis herunterzuspielen, stellte die Endstation für ein Testspiel üblich nicht hinten rein, sondern versuchte weiter aktiv Fußball zu spielen. Leider wurde man dafür bestraft und musste zwei Minuten vor Schluss noch den Ausgleich hinnehmen. Endstand 1:1!
Dennoch waren nach dem Schlusspfiff vor allem glückliche Gesichter in der Mannschaft zu sehen. Man hat gezeigt, dass man mit einer Oberliga-Mannschaft (die sich angeblich spontan dazu entschieden hat, doch nicht die Reservemannschaft zu schicken) mithalten kann und auch die Neuzugänge große Bereicherungen für den Verein sein werden!
Testspiel III: Lokomotive Döbling – Endstation 5:4
Eine Woche vor Rückrundenbeginn stand das dritte und letzte Testspiel der Wintervorbereitung an. Mit Lokomotive Döbling traf man erneut auf einen Oberligisten und die Hoffnung war groß, an die Leistung der vorherigen Woche anknüpfen zu können. Entsprechend startete man nach 2 guten Testspielleistungen im neuen 4-2-3-1 System:
Aufstellung: Ulloa, Nessler, Gold, Heller, Rotter, Schorr, Schmidl, Sacken, Voraberger, Hanspeter, Krobath.
Bank: Zeiml, Zanzinger, Beiwl, Menschik
Anders als im letzten Testspiel verzichteten beide Teams auf das obligatorische, langsame Abtasten, stattdessen wurden die Zuschauer auf der Krottenbachalm mit einem Torreigen begrüßt. Nach einem indirekten Freistoß im eigenen Strafraum (12‘), sowie einem Freistoßkracher aus rund 20 Metern (27‘), musste die Endstation innerhalb kurzer Zeit zwei Rückstände hinnehmen. Die starke Reaktion zeigte sich durch die beiden Ausgleichstore durch Krobath (14‘), und Voraberger mit einem absoluten Traumtor aus 25 Metern (29‘).
Die Minuten kurz vor und nach der Pause waren unglücklicherweise von vielen Abstimmungsfehlern der neu formierten Viererkette geprägt, durch die man drei schnelle Gegentreffer hinnehmen musste (34‘, 39‘, 49‘). Doch auch diesmal ließ sich der endstationelle Kampfgeist nicht unterkriegen, die restlichen und 35 Minuten gehörten nur noch der Endstation. Viele Chancen wurden verpasst, in der letzten Viertelstunde verkürzten Schorr (76‘) und Menschik (86‘) auf 5:3 und 5:4. Die letzte Chance hatte Sacken, dessen Halfvolley in der 94. Minute an die Querlatte krachte – Endstand 5:4.
Trotz der Niederlage wurde der Kampfgeist gefeiert, der in der 2. Hälfte gut zu sehen war. Auch diesmal konnte man einen Oberligisten fordern und teilweise auch dominieren – die Rückrunde kann kommen! Angefangen am 08.03. auf dem Postsportplatz…
