Endstation für die Vibes

Aufstellung:

Ulloa
Gold – Resch – Stadler – Nessler
Brussich – Ortbauer
Voraberger – Aistleitner – Zeiml
Rinnhofer

Ersatzbank: Menschik, Bobrovnikov, Baumgartner, Schorr, Loibl

Es war ein Abend, an dem selbst der Wind den Atem anhielt. 17 Zuschauer drängten sich ins
Post Stadion, doch nach den ersten Minuten hätte man eine Stecknadel fallen hören können.
Zu groß war die Spannung, zu unberechenbar die Atmosphäre. Schon in Minute 2 war es so
weit. Weiter Einwurf von Nessler auf Rinnhofer. Der behauptet den Ball gegen drei
Gegenspieler und schickt Zeiml links auf die Reise, der mit einer butterweichen Flanke
Voraberger bedient und es steht 1:0. Super Start der Endstation. Daraufhin entwickelt sich
ein Spiel auf Augenhöhe. Viele Kampf in Mittelfeld aber die Torchancen bleiben Mangelware.
Die Vibes werden hauptsächlich über Standards gefährlich. Die Endstation spielt gut aber
der letzte Pass gelingt nicht. Kurz vor der Pause kommt es dann zum Ausgleich. Ein
unnötiges Foul halb links. Der Freistoß wird gut getreten und der größte Spieler der Vibes
kann ungehindert einköpfen. 1:1!! Bis zur Halbzeit passiert nichts mehr.

In der Halbzeit verlässt Rinnhofer nach einer starken Leistung (erstes Pflichtspiel seit gefühlt 3 Jahren) das
Feld. Neu im Spiel Menschik, der ganz vorne für Unruhe stiften soll. Ortbauer rückt eine
Position nach vorne und Aistleither geht von der 10 auf die 6. Die Endstation kommt besser
ins Spiel und es werden mehr Chancen kreiert. Doch auch die Vibes kommen zu
Tormöglichkeiten. In Minute 63 darf sich Aistleitner das Bier von der Tribüne holen und der
Alpen Beckham Schorr kommt ins Spiel. Das Spiel geht so weiter. Chancen auf beiden
Seiten. Nicht nur einmal hält Torwart Alamo Ulloa die Endstation im Spiel. Nach einem
Konter der Vibes kann Schorr gerade noch auf der Linie klären. Der Klärungsversuch geht
fast nach hinten los. Doch dank des ausgezeichneten Kopfballspiels von Stadler geht der
Ball nicht in das Tor, sondern drüber. Die Ecken der Vibes kommen alle brandgefährlich, aber
entweder klärt Alamo Ulloa souverän oder ein letzter Fuß eines Endstation Spieler ist
dazwischen. Nun war es klar. Wer das erlösende 2:1 schießt wird das Spiel gewinnen. In der
83 Minuten dann noch ein dreifacher Wechsel. Loibl kommt für Kapitän Gold, Bobrovnikov
für Voraberger und Baumgartner für Stadler. Mit den neuen Kräften bekommt die Endstation
wieder mehr vom Spiel und Zug nach vorne. Nur 2 Minuten nach dem Wechsel bekommt
Zeiml den Ball auf der Mittelauflage. Dessen schöner Pass erreicht Schorr, der lässt seinen
Gegner ins Leere Laufen und bedient Menschik. Perfekte Ballmitnahme in den 16er und seit
letzter Woche wissen wir: Menschik hat Nerven wie Stahl! Eiskalt ins Eck. Zweites Tor im
zweiten Spiel. So kann es weiter gehen. Der Jubel ist riesengroß. 2:1 für die Endstation.
Aber es sind noch 10 Minuten zu Spielen. Die Vibes versuchen alles aber die neuformierte
Abwehr um Resch und Zeiml hält Stand. In der 95 spielt die Endstation ein Konter perfekt
fertig und Schorr krönt seine Leistung nach dem Assist noch mit seinem 3 Rückrunden Tor.
Die Ersatzbank stürmt das Feld und der Schiedsrichter beendet das Spiel. Den
Tabellenzweiten geschlagen und überholt. Die Reise kann so weiter gehen. Shampoo
Endstation!!!