FCEH beweist mentale Stärke

In der 17ten Spielrunde der DSG Unterliga B empfangen unsere Ratten aus dem wunderschönen 17 Wiener Gemeindebezirk den altbekannten Gegner, angereist aus dem 11ten Bezirk, LGV Frischgemüse.

Das Trainerteam Rund um Zanzi und Alex schickte nach langem Grübeln im Vorfeld folgende 11 auf dem Platz:

Ulloa

Loibl – Resch – Zeiml – Nessler

Schmidl © – Ortbauer

Hanspeter – Voraberger – Sacken

Menschik

Auch die Bank war wieder hochkarätig besetzt mit Bobrovnikov, Krobath, Heller, Zwinz und Schorr.

Bereits bei der Ansprache in der Kabine war klar, heute wird dieses Spiel nur über die Physis und Geduld über die Zeit gewonnen. Klar war auch, dass der Gegner, so wie auch in den vergangenen Spielen, nur mit hohen Bällen versuchen wird hinter die 4er Kette zu kommen um gefährlich zu werden. Mit diesem taktischen Vorwissen und der motivierenden Ansprache von Stadler ging es aufs Spielfeld.

Nach anfänglichen technischen Problemen mit dem Flutlicht begann das Match leicht verspätet. Gleich von Beginn an war klar, dass der Gegner mehr auf Physis setzt als auf filigranen Fußball was den Start für die Heimelf erschwerte. Bereits in der dritten Minute bekam die FCEH-Hintermannschaft es mit einem der gefährlich hohen Bällen zu tun. Der Stürmer von LGV konnte sich auf der rechten Seite des 16ers die Kugeln runterstoppen und dessen missglückte Flanke landete über Ulloa im Tor.

Die Endstation war jetzt definitiv Wach und riss in der Folge das Spiel an sich. Es folgten einige Chancen über Standards, wie ein Kopfball von Nessler der leider dem gegnerischen Goalie direkt in die Hände viel. Kurz vor der Pause gelang es durch eine gute Kombination auf der linken Seite gefährlich zu werden. Eine scharfe Hereingabe von der Seite in den 16er mit Abschluss von Voraberger wurde wiederum stark vom gegnerischen Tormann gehalten.

Die zweite Hälfte startete mit einem Wechsel, Bobrovnikov kam statt Loibl der bis dahin eine souveräne Partie spielte. Nun weiter zum Spiel.

Wie bereits in der ersten Hälfte bewiesen war die Endstation die klar bessere Mannschaft die nur physisch und teilweise auch nur mit verbalen Beschimpfungen zu stoppen war. Aber wie so oft wird die Geduld belohnt. In der 55 Minute schickte der Kapitän Schmidl Sacken auf die Reise, dieser verzögert leicht im 16er und legt auf Voraberger quer der gekonnt zum verdienten 1:1 einschiebt. Kurz darauf wechselte der Interims Coach Stadler gleich 3-mal. Zwinz kam für Ortbauer, Schorr für Hanspeter und Krobath für Voraberger. Mit diesem frischen Wind ging es weiter wie bisher. Gefühlt war die Endstation, mit 70% Ballbesitz, nur zu bremsen durch die vom Gegner intensivierten Diskussionen mit dem Schiedsrichter. In der 75. Minute war es dann soweit, ein bekanntes Szenario: Sacken wird von Menschik auf die linke Seite angespielt, der legt wiederum quer und Schorr schiebt aufs lange Eck die Kugel zum 2:1 ein. Der Jubel hielt leider nicht lange an. Ein abermals langer Ball landet im heimischen 16er direkt vor den Füßen des Gegners, der gekonnt ablegt und der Stürmer schließt zum 2:2 ab. Die mental starken Ratten ließen sich noch immer nicht unterkriegen und spielten munter weiter. Das Wissen und Gefühl, dass man über 90 Minuten die klar bessere Mannschaft war beflügelt die Endstation zu einer heißen Schlussphase. Sacken, der bereits in den letzten Spielen mit Toren brillierte und in diesem Match bereits 2 Scorerpunkte hatte, krönte sich mit der letzten Aktion im Match zum MVP. Ein langer Einwurf von Heller findet den Weg zu Sacken, der mit seinem starken rechten Fuß zum 3:2 Endresultat abschließt. Ektase auf dem Platz!

Um von einem so aufgeheizten Match wieder runter zu kommen, wurde in der Kantine bei Bier und Schnitzelsemmel noch ausgiebig über den Matchverlauf philosophiert.

Danke an alle Fans fürs erscheinen und unterstützen der Mannschaft.

Ein besonderer Dank geht an Reinhard Larcher „chief of restauriko“, der für die zahlreichen Fans eine Palette Bier gesponsort hat.

In diesem Sinne: Forza FCEH.