Spielbericht Dsg Endstation Hernals – DSG Hotel Kalcio (1:1)
Liebe Fußballfreund*innen, werte Verehrer des runden Leders und des Rundherums,
Vorhang auf für ein weiteres Kapitel Endstation-Geschichte:
Es war einmal vergangenen Sonntag…die Sonne war so heiß wie die Grillwurst, die
Beteiligung zahlreich wie im Freibad im Sommer, es war alles angerichtet.
Aber kommen wir zunächst zu den Hauptdarstellern, die sich für dieses Spiel eingefunden
haben:
Rothauer
Loibl – Gold (C) – Zeiml – Schmidl
Aistleitner – Schramm
Bobrovnikov – Zwinz – Sacken
Krobath
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In einer umkämpften Partie trennten sich DSG Hotel Kalcio und DSG Endstation Hernals mit
einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden.
Die Gäste von DSG Endstation Hernals erwischten den besseren Start und gingen bereits in
der 23. Minute in Führung. Vincent Sacken fasste sich ein Herz, nahm Maß und versenkte
den Ball zum 1:0 im Netz.
DSG Hotel Kalcio zeigte sich vom Rückstand jedoch wenig beeindruckt und arbeitete sich
zunehmend besser in die Begegnung. Der Einsatz wurde in der 30. Minute belohnt: Jakob
Osawaru nutzte seine Chance und erzielte den Ausgleich zum 1:1.
Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel offen. Beide Mannschaften versuchten, den
entscheidenden Treffer zu erzielen, wobei zahlreiche Wechsel auf beiden Seiten neue
Impulse bringen sollten. Bei Endstation Hernals kamen unter anderem Mario Rzucidlo,
Leonhard Voraberger, David Schorr, Urban Hanspeter und Andreas Steininger ins Spiel.
Auch DSG Hotel Kalcio reagierte und brachte Eldin Cankovic sowie Jean-Philippe Hannoun
von der Bank.
Trotz einiger vielversprechender Angriffe auf beiden Seiten fehlte im letzten Drittel die nötige
Präzision, sodass weitere Tore ausblieben. In der Schlussphase wurde die Partie noch
einmal hitziger. Maximilian Zwinz sah in der 85. Minute nach einem Foulspiel die Gelbe
Karte.
Am Ende blieb es beim 1:1, mit dem beide Mannschaften leben können. Während
Endstation Hernals die frühe Führung nicht über die Zeit bringen konnte, bewies DSG Hotel
Kalcio Moral und verdiente sich den Punktgewinn durch eine engagierte Leistung.
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So würde es klingen, wenn eine Maschine erzählt, wie das Spiel verlaufen ist…
Aber was die Maschine nicht weiß, sind die vielen Dinge, die diesen Fußballabend für so
viele von uns so besonders gemacht haben. Es menschelte an diesem Abend nämlich ganz
besonders!
- Das Spiel in der Vorrunde war eine verrückte Aufholjagd, nach einer
durchwachsenen Anfangsphase, daher agierten wir zunächst defensiver als üblich,
wodurch wir kompakt und sicher gestanden sind. - Das vorerst letzte Spiel daham am Postsportplatz seit 17 Jahren wurde bestritten.
Eine unglaubliche Zeitspanne und irgendwie noch immer schwer vorstellbar, dass
Schwarz-Gelb Endstation nicht mehr bei den Postlern spielen soll. - Eine Unzahl an Fans machte das Spiel zu einem Spektakel sondergleichen. Von
Jung bis Alt, Ex-Spieler, Fans und Family – so eine große endstationelle
Zusammenkunft. Ich fürchte, dass wir erst checken werden, wie besonders das ist,
wenn es mal nicht so ist. - Der Vincent bewies tatkräftig, dass der die anschließende Würdigung zurecht
zugesprochen bekommen hat mit einem Mörder-Goal von unserer Trainerbank weg
bis ins gegnerische Tor. - Der Goldbub erwies uns die Ehre ein letztes Mal die Trainerschleife voranzutragen.
- Der Autor durfte noch einmal Sportplatzluft schnuppern und wurde liebevoll in die
Fußballpension begleitet – einmal noch in die altbekannte 5 gehüllt. - Andi erwies sich als Stein in der Brandung und feierte sein Comeback – nur wenige
Meter von den Schicksalsstufen ließ er sich einwechseln und präsentierte sich
routiniert. - Der Gegner freute sich mit uns auf dieses besondere Spiel und war fair, korrekt und
in allen drei Halbzeiten motiviert dabei. Sie jubelten nach dem Spiel über den Punkt
und feierten den 2. Platz in der Liga. - Das Ambiente war am Vorabend des Ute-Bock-Cups vortrefflich und einem
Abschlussfest würdig. - Eine emotionale Ansprache unseres Last-time Captains und Präsis war rund um die
nun schon wiederholt durchgeführte Gold-Dosen Ehrung gebaut. Ganz besondere
Spieler und Aktionen wurden zurecht vor den Vorhang geholt. - Schließlich hat sogar der Bac-Adi in kuchenhafter Bekleidung die Vorräte der
Postkantine geleert…zumindest, soweit ich mich dran erinnern kann.
An dem Abend hab ich dann das Mikrofon in die Hand bekommen und nicht unbedingt
etwas vorbereitet und wie so oft in solchen Momenten fällt einem später ein, was man sagen
hätte können. Nun also meine zweite Chance:
Ich hab in den 20 Jahren Endstation ziemlich viel erlebt und war von ständiger und stetiger
Veränderung begleitet. Die Typen, der Spielstil, das Karten sammeln oder vermeiden, die
Taktik, die Trainingsbeteiligung, die Intensität des Alkoholkonsums, die Cup-Begeisterung,
die Ansprachen, die Duschpartys und vieles mehr. Alles war in stetiger Veränderung…aber
eine Sache hat sich von Anfang an nie geändert: Der wertschätzende gemeinsame
Umgang, das gemeinsame Bauen an einer Sache rund um den Ball, das reiche Geschenk
an Freundschaften, kurzum das, was für mich endstationell und sensationell ist.
Vielen Dank euch für die schöne gemeinsame Zeit: Ich freu mich ab sofort von der Tribüne
aus mit dabei zu sein!
– Flo
