Burenwurscht ungegrillt Meister

Freitag 12.05., die in der Rückrunde bis dato ungeschlagene Endstation empfängt den Tabellenführer, Burenwürstchen, die mit einem Punkt oder Sieg die Meisterschaft vorzeitig für sich entscheiden können!

Trainer Püsche bietet folgende Schlachtformation an:
Paludo – Breit, Stadler, Gold – Nemeth, Luke – Schramm, Perzl – Havlik, Schramm 2.0., Zenuni

Weiters erscheinen die treuen gesangsfreudigen Fans zahlreich zur Unterstützung der gelben Armada, natürlich mit reichlich ca. 4% -igem Schießpulver.

Nun zum Spiel: Schon nach Anpfiff spürt man, das es ein Aufeinandertreffen 2er starker Mannschaften ist, welche sich gegenseitig keinen Millimeter schenken. Die Gäste stellen sich von Anfang an defensiv hinein und ihre Offensivbewegungen ersticken meist an der körperlich starken gelben Mauer! Nach einer Viertelstunde gehen die Gäste dann doch nach einer Freistoß -Hereingabe aus 44,5 m per Kopf in Führung. Die Endstation ließ aber nicht nach und kam immer wieder mit kleinen Chancen zu einer Torgelegenheit, jedoch erfolgslos. 3 gelbe Karten kennzeichneten desweitern den Spielverlauf der ersten Halbzeit und Trainer Püsche reagierte mit Kugelblitz Weese für Havlik und Routinier Schmidt für Stadler, der bei seinem nächsten Schubser wahrscheinlich vom Platz geflogen wäre!

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste, jedoch konnten sich Weese und Schramm von der gut positionierten Burenwurster Verteidigung loslösen und zu zwei sehr guten Torgelegenheiten kommen. Jedoch netzten die Hernalser nicht und wurden im Gegenzug in der 54. Minute per direktem Freistoß, welcher absolut keiner war, bestraft. Viele Mannschaften würden nach einem solchen Verlauf und nach einem 0-2 Rückstand schon mental aufgeben, wenn nicht die Endstation-Fans den 12. Mann ausmachen würden. Durch ihre teils Eurovision – reife Hymnen motivierten sie ihre Playboys die nach einem Vorstoß auf der rechten Seite – Breit, Weese, Luke – den gegnerischen Verteidiger zu einem Eigentor brachten. 2-1, das Spiel war nun aufgeheizt! Nach einer vergeblichen Offensive der Heimmannschaft durch Zenuni – Nemeth – Perzl kamen die Burenwürstchen zur ihrer ersten richtigen Torchance durch einen Konter, den sie erfolgreich beendeten. Schlachtstratege und alter Fuchs Püsche reagierte mit 2 Wechseln – Steininger und Zanzinger kamen für Schramm 2.0 und Schmidl.
Die Endstation drückte und in der 68 Minute gelang nach einer Verwirrung im gegnerischen Strafraum der Anschlusstreffer durch Zenuni. In der 84 Min. kamen die Gäste zu ihrer zweiten Konterchance nach einem Missverständnis in der Abwehr und netzten zum 4-2. Weese gelang in der 90. Min. per akrobatischer Sprungleistung noch einmal der Anschlusstreffer. Es reichte jedoch nicht und die Burenwurst gewann nach einer guten Defensivleistung und effizienter Chancenverwertung.

Fazit: Ein tolles, sehenswertes Spiel zweier taktisch starker Mannschaften, wo die kleinen Fehler den Unterschied ausmachten. Im Endeffekt kann Trainer Püsche mit seiner Truppe zufrieden und stolz sein – alle Gegner in der DSG werden zittrig am Postplatz kommen. Wer mag schon gegen 90 Minuten lauf- und kampfbereite Hernalser auftreten…

Gratulation an Burenwurst zum Gewinn der Meisterschaft und viel Erfolg für die weitere Zukunft! Am Ende danken wir noch für das Bier zum Mitfeiern!

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