Der fliegende Holländer

Samstagabend, Fortuna-Platz. Die Endstationäre trafen sich zu Beginn der 2.Runde mit den Wolfspark Rangers auf deren Heimstätte. Unterstützung fand die Truppe von DSG Mastermind Plüsche in zahlreichen und lautstark Endstation skandierenden Fans vor.

Nun zur Aufstellung bei deren Ausarbeitung sich Taktikfuchs Mathias P. vor grenzenlosem Erfindungsgeist beinahe den Schädel zerbrach:

Van Gerwen

Weese – Sladky – Stadler – Gold – Havlik

Breit – Perzl – Schramm F. – Nemeth

Zenuni

Bank: Mayer, Thrunwald, Priglinger-Simader, Püsche und Kaminiorz (der leider unentschuldigt nicht auftauchte)

 

Die Endstation begann forsch und folgedessen ließen die ersten Chancen nicht lange auf sich warten. Immer wieder konnten die rattenscharfen Hernalser die Zweikämpfe für sich entscheiden und schnell nach vorne spielen. Leider vergaben Zenuni, Breit und Michi Nemeth aus aussichtsreichen Positionen. Der Gegner fand hingegen bei einem unglaublichen Fernschuss in Rene „MachdenSkorpion“ Higuaita oder einfach nur #derfliegendeholländer seinen Lehrmeister. Die Endstation kam kurz darauf in Form eines sensationellen Sololaufs von Zenuni zu seinem nächsten Hochkaräter, doch auch hier war der Keeper Endstation. In Minute 36. klappte es jedoch besser. Zenuni schickte Breit auf die Reise und dieser konnte vom gegnerischen Torhüter nur noch per Foulspiel im Sechzehner vom Führungstreffer abgehalten werden. Ein eiskalter Zenuni ließ sich fälligen Strafstoß nicht entgehen und versenkte trocken rechts unten. Nach dem Führungstor zog sich die Endstation bis zur Pause tiefer in die eigene Hälfte zurück und ließ den Gegner gewähren ohne dabei allzu viel zulassen zu müssen. Somit ging es mit knapper Führung zum Pausentee.

Coach Püsche zeigte sich an diesem Abend von seiner Schokoladenseite und ließ sich von der Mannschaft überzeugen zur Halbzeit noch nicht zu wechseln. Unverändert gingen beide Mannschaften in Hälfte Zwei. Man merkte sofort, dass der Gegner nun das Spielgeschehen an sich reißen wollte. Die endstationell spielenden Ratten wurden zusehends müder und die stark aufgeigenden Wolfpark Rangers fanden mit ihren langen Bällen hinter die Abwehr nun immer wieder gute Chancen vor. An diesem Abend waren aber gegen einen souveränen haltenden Holländer Flanken und hohe Bälle das falsche Rezept. Ball um Ball faustete dieser aus der Box heraus.

Die Gelb-Schwarzen fanden vereinzelte Konter über den starken Zenuni vor, welcher jedoch bei einem nur die Latte traf und bei einem anderen auf den glücklosen Breit ablegte. Die Begegnung wurde nun zusehends „rupiger“. Leider traf es just in dieser Phase Peter bei einem Zweikampf ziemlich hart. Diagnose: Einriss Inneres Seitenband und Einriss Seitenband Knöchel. Gute Besserung wünscht die Endstation-Community auf diesem Weg #comebackstronger! Daraufhin erhielt unsere Mühlviertler-Neuerwerbung David Priglinger-Simader die Chance sich die letzten 20 Minuten zu präsentieren.

In Minute 71. erzielte der immer stärker spielende Gegner den Ausgleich zum 1:1. Nach einem Einwurf und einer Flanke von rechts über die Abwehrreihe gab es für die Abwehrrecken um Stadler, Gold und Co. nichts mehr zu verteidigen und der gegnerische Stürmer köpfte am Fünfereck stehend souverän ins Eck ein.

Mit Mann und Maus wurde nun verteidigt! In der angehenden Rapid-Viertelstunde wurde noch Thurnwald für Havlik eingewechselt. Das Ergebnis blieb aber zum Glück für die Endstation, welche in den Schlussminuten vom Gegner in der eigenen Hälfte förmlich eingeschnürt wurde, gleich. Ein nicht zu überwindender Schlussmann und seine Abwehr waren an diesem Tage einfach nicht mehr zu bezwingen. Und auch Zenuni wurde 2 Minuten vor Schluss im Abschluss vom Wolfsgoalie am Siegtreffer gehindert.

Natürlich kann so ein Ergebnis nur mit Hilfe der Unterstützung unseres treuen Anhangs gelingen, welcher uns auch dieses Mal die Kraft gab die letzte Drangphase des Gegners unbeschadet zu überstehen. Danke, ihr seids SPITZE!

Fazit: Eine starke erste Hälfte der Endstation und eine starke zweite Hälfte der Wolfpark Rangers sorgen für ein gerechtes X. Die Endstation bedankt sich für die tolle Unterstützung der angereisten Fans und geht mit viel Rückenwind und Motivation in die kommenden Wochen.

 

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