Ein Fussballfest macht Lust auf mehr

Was kann bei einem Heimspiel der Endstation alles schief gehen? Nun ja, auf diese Frage kann fceh.net keine genaue Antwort geben, doch was diesen Freitag geschah, kann man durchaus als eine Verkettung kurioser Umstände bezeichnen. Doch eines nach dem Anderen: Erstmals Aufregung gab es in der FCEH-Kabine eine halbe Stunde vor Spielbeginn. Jemand hatte unter den Gegnern einige Akteure entdeckt, die bei einem anderen Klub gemeldet sein sollen und bei Colombia als „Legionäre“ zum Einsatz kommen sollen. Nach kurzer Diskussion darüber, ob man beim Schiedsrichter deshalb eine Passkontrolle beantragen soll, entschied man sich gegen dieses Vorhaben und wollte sich auf die eigene Leistung konzentrieren. Später erfuhr man, dass der Schiedsrichter von sich aus eine ebensolche durchführte und die 7 Nicht-gemeldeten Spieler einen Online-Spielbericht unmöglich machten.
Also raus zum Aufwärmen, wo bereits einige Fans unsere Mannschaft empfingen. Wenige Minuten vor Spielbeginn plötzlich der nächste Zwischenfall: Pongracz hatte sich bei einem Schuss unglücklich das Knie verdreht und konnte nicht spielen. Zum Glück war Markus Mayer vor Ort und sprang trotz vorherigem Bierkonsum als Tormann ein.

Der FCEH ließ sich von alledem aber überhaupt nicht beirren und zog von Anfang an sein Spiel auf. Vor über 70 Fans (!) zeigte man gleich einmal, wer hier der Herr im Haus ist. Und so dauerte es nicht lange, bis die Endstation in Führung ging. Dosek zog eine Ecke direkt aufs kurze Eck, wo ein Verteidiger den Ball unglücklich ins eigene Gehäuse abfälschte. Wenige Minuten später verwertete Michi Muschal seine erste Chance im Spiel nach Weese-Pass zum 2:0 und Dosek verwertete mit etwas Glück einen Handselfer zum 3:0. So war das Spiel bereits sehr früh zu unseren Gunsten entschieden – der FCEH wollte seinen Fans aber weiterhin ein gutes Spiel liefern und machte weiter Druck. Michi Muschal machte mit einem Schuss aus der Drehung nach Pass von Oliver Strobl seinen Doppelpack perfekt, nach einem Eckball vom sehr lauffreudigen Oliver Strobl stieg der völlig alleingelassene Schmidt hoch und köpfte zum 5:0-Pausenstand ein.

So weit, so gut – in der Pause wechselte Coach Fekete munter drauflos und gab als Zielvorgabe für die zweite Halbzeit einerseits kein Gegentor, andererseits noch einige Treffer für das Torverhältnis aus. Für Aistleitner und Gold kamen Florian Strobl, und Phillip Auer ins Spiel.  In Minute 60 ersetzte Sladky Püsche auf der linken Aussenbahn. Im zweiten Durchgang schaltete die Endstation verständlicherweiser einen Gang zurück, trotzdem gab es noch zwei Mal Grund zum Jubeln für das wieder einmal fantastische Heimpublikum. Zuerst fixierte Dosek nach einem schönen Solo das 6:0 und somit seinen Hattrick – danach war Schluss für die Nummer 11, für ihn kam Holzmann ins Spiel. Kurz vor Schluss gelang dem zuvor etwas glücklosen Figl noch der Schlusspunkt zum 7:0.

Nach dem Spiel gab es eine sehr gelungene Grillerei mit Spielern, Gegner, Coach und Fans, auf die der FCEH wirklich stolz ist. Danke, dass ihr uns alle während des Spiels unterstützt habt, aber auch ein großes Dankeschön dafür, dass ihr nach dem Spiel noch mit uns beisammen gesessen seid. Auch wenn das Spiel ein Genuss für alle auf FCEH-Seite war, sind es trotzdem diese Festivitäten und Veranstaltungen, auf die die gesamte Endstation-Familie mächtig stolz sein kann.

FCEH:

—————————————–Figl————————————-
Mi. Muschal——————————————————————Weese
Püsche (60. Sladky)———Aistleitner (46. Auer)——-Dosek (75. Holzmann)——-O. Strobl
Pichler———————————–Schmidt—————————–Gold (46. F. Strobl)
—————————————–Mayer——————————————-

1:0 Dosek
2:0 Mi. Muschal (Weese)
3:0 Dosek (Elfmeter)
4:0 Mi. Muschal (O. Strobl)
5:0 Schmidt (O. Strobl)
6:0 Dosek
7:0 Figl (Weese)

Gelb: O. Strobl (Foul)

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1 Kommentar

  1. Lust auf mehr, das hab ich mir in der 2 halbzeit auch gedacht… aber die grillerei danach war vom feinsten. all das, was man im zweiten durchgang des ersten heimspiels verabsäumt hat, wurde bei käsekrainer und co. wieder wett gemacht. wer da nicht selbst dabei war, is wirklich selber schuld; selbst einige spieler des mitbewerbers ließen sich das auf der zunge zergehen. zum sport: die einstellung war wieder mal vom feinsten, die kampfkraft ebenso und als der gegner seine technische überlegenheit versuchte in erfolge umzusetzten hat uns fortuna (für die alten lateiner unter euch: des hat a bissl was mit glück zu tun) das erste tor beschert, sodann gings schlag auf schlag und dann wars plötzlich aus. na das wär ja nicht weiter schlimm, aber mein heimlicher mitkämpfer ums gold in dieser liga hat beeindruckend vorgeführt, was zu machen wäre, um ganz vorne zu sein…. viele tore. das hat jetzt nix mit unbescheiden zu tun, soll einfach ein bissl ein ansporn sein die 90 minuten beim sport mit genau solcher konsequenz zu verfolgen, wie die 1 – 2 kleinen bier, die 3-4 stunden tratsch danach und der immer wieder, auch für den gegner, wirklich atemberaubende einsatz der fans. der weg is jedenfalls ein guter und was immer euch das neue trainerteam da vor dem spiel auch gibt, oder erzählt, ich, der masseur mags rausfinden, weils mir einfach wieder ganz ganz geil gefallen hat.

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