High Noon in Atzgersdorf

Jenseits der Wohntürme von Alterlaa trafen sich Sonntag vormittag einige hundert Jahre Endstation. Das Duell der Wiener Vibratoren gegen die Schwarzgelben startete bei perfektem Wetter zur Überraschung aller am Kunstrasen. Die Startelf (Mayer – Velharticky, Stadler, Steininger – Aistleitner, Gold – Sladky, Dosek, Schramm F. – Weese, Schramm M.) musste bereits nach wenigen Minuten auf die Dienste des Top-Outeinwerfers F. Schramm verzichten, der sich nach überstandener Krankheit noch nicht restlos fit fühlte. Die erste halbe Stunde ist dann schnell erzählt: Der FCEH kollektiv stets einen Gedanken und einen Schritt hinterher, der Gegner jedoch wenig gefährlich. Auf der anderen Seite kommen Dosek und Weese je einmal zufällig zu Top-Chancen, lassen diese aber ungenützt. Schlussendlich beendet der äußerst schwache Schiri das „Plätschern“, indem er ein imaginäres „Foul“ von Stadler 2 Meter vor dem Strafraum kurzerhand in den Strafraum verlegt und Elfer gibt. Das Geschenk nehmen die Vibratoren dankend zum 1:0 an. Nun erwachen die Hernalser in einem von vielen Nicklichkeiten geprägten Spiel. Eine schöne Kombination von M. Schramm und Weese verwertet Letzterer zum Ausgleich.

Nach der Pause müsste die Endstation 2 x in Führung gehen. Stattdessen wird man nach einem Lochpass des Gegeners mit aller Härte des Fussballsports getroffen: Zunächst kann der alte Ladi beim Schuss aus kurzer Distanz zwar retten, jedoch springt der Ball dem von zwei Schwarzgeleben flankierten Vibes-Spieler wieder genau vor die Füße und schiebt dieser zum 2:1 ein. Also es weiß keiner wie, was, wo und warum…aber gescheppert hat’s trotzdem. Dann holt sich Stadler nach einer unnötigen Attacke am Goalie ebenso unnötig Gelb/Rot und ergeben sich durch die numerische Überzahl immer wieder Räume für den Gegner, der diese aber schlussendlich nie nützen kann. Die FCEH-Oldies werden trotzdem immer wieder gefährlich, u.a. hat der für 30 Sekunden eingewechselte Figl eine Top-Chance (Fodor lässt grüssen), bevor er für den nächsten Methusalem, Püsche, verletzt Platz macht. Mit aller Kraft stemmt man sich gegen die Niederlage, auch der alte Ladi versucht sich in der letzten Minute noch einmal beim Eckball…zwecklos!

An diesem Tag sind Schiri, Spielverlauf, fehlende letzte Konsequenz, Fussball-Gott und eh alles gegen uns und muss man schlussendlich mit leeren Händen nach Hause fahren.

Positiv an diesem Tag: Die Moral und das Debut unseres Neuzuganges Luc (geboren im Gründungsjahr der Endstation), der uns sicher noch viel Freude bereiten wird.

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