Nachtrag gegen Sublux

Am Mittwoch dem 18.4. war es soweit. Die Endstation empfing auf ungewohntem Terrain ihren Angstgegner Sublux. Zur Erinnerung: Sublux holte im Herbst beim Match gegen die Hernalser Ratten drei ihrer vier Punkte. Folgende Mannschaft wurde vom Interimscoach Stadler auf das Feld geschickt.

Im Tor: Van Gerven 

Abwehr: Aistleitner©-Sladky-Kaminiorz

Mittelfeld: Schmidl-Perzl-Zanzinger-Nemeth 

Sturm: Zinaldin-Weese-Hanspeter

Ersatzbank: 2xSchramm, Breit, Auer

Fans: Rupert-Goldi

Palette: 1x 

Um 2000 Uhr wurde pünktlich angepfiffen. Schon von Anfang an konnte man eine aggressive und laufstarke Mannschaft beobachten. Leider war es nicht die Endstation, sondern der Vorletzte Sublux (in Summe 4 Punkte; 3 von der Endstation!). Mit vielen Fehlpässen und Missverständnissen in der ersten Halbzeit, machte sich die Endstation das Leben schwer. Sublux stand hinten bombenfest und die gelben Ratten kamen nur selten in die Nähe des gegnerischen 16er. Im Mittelfeld wurden viele Zweikämpfe verloren und Sublux kam immer wieder zu Chancen. Die erste Halbzeit plätscherte vor sich hin. Erwähnenswert war nur der Zweikampf von Weese mit einer Stahlkette, die ihm ein Cut einbrachte. Keine Angst Herr Weese, in der heutigen Zeit sind Schmisse ja wieder sehr gefragt. Dann ging es in die Halbzeit. Interimscoach Stadler brachte Breit und Auer für Zinaldin und Nemeth. Außerdem wurde von einem 3-4-3 auf ein 3-5-2 umgestellt. Die zweite Halbzeit begann und endlich wurde halbwegs Fußball gespielt. Die Zweikämpfe wurden auf einmal gewonnen und die zwei frischen Kräfte brachten Schwung nach vorne. Es entwickelte sich ein offenes Spiel, mit Torchancen auf beiden Seiten. Wobei die beste Möglichkeit von Sublux auf ein Tor von Van Gerven mit einer Traumparade vereitelt wurde. Es kamen 2x Schramm für Weese und Zanzinger. Die zwei Schramm Twins brachten noch mehr Drang nach vorne. Dann war es fast so weit. Schramm M. vernaschte drei Gegenspieler, doch sein Schuss fiel zu zentral aus und der Tormann konnte parieren. Es folgten weitere gute Chancen. Luke brachte den Ball nach einer Ecke jedoch nicht ins Tor. Aber bei einem Spitzschuss von Auer ins Netz jubelte die Ersatzbank schon. Leider war der Ball nur hinter dem Tor im Netz. In der 75. Minute war es so weit. Eckball durch Breit auf das lange Eck. Der Ball kommt irgendwie zu Sladky und mit einem Vollspannschuss aus 6 Metern wuchtet er das Leder ins Netz und beendete so seine 10 oder 20 Jahre anhaltende Tor-Durststrecke für die Endstation. Der Jubel fiel dementsprechend aus. Sladky überquerte im Sprint das halbe Feld (75. Minute!!!!) und ließ sich neben der Ersatzbank feiern. Breit gönnte sich auf den Assist gleich ein Schluck Bier. 10 Minuten später dann die Erlösung. Schramm M. bringt den Keeper unter Druck und dessen Abschlag pflückte sich Auer aus der Luft und versenkte das Leder trocken im Netz. 2:0 das Spiel war gelaufen. Der Schiedsrichter pfiff ab und der Angstgegner war besiegt. Der Sublux muss man aber zu einer starken Leistung gratulieren. 

Nach dem Abpfiff wurde noch der erhebliche Rest der Fanpalette unter den Ratten aufgeteilt und über das Spiel und das geile Tor von Sladky philosophiert. 

Am Sonntag geht es schon wieder weiter und man ist zu Gast bei SUSA Vienna. Hier hoffen die Ratten aus Hernals auf die nächsten 3 Punkte. 

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  1. Die 1001 Nacht von Susa – FC Endstation 1994 Hernals

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