Das erfolgreichste Training der Vereinsgeschichte

Montag Abend – grundsätzlich der Trainingstermin der Endstation – und trotzdem versammelt sich eine stattliche Anzahl von Spielern und Fans um gegen den Tabellennachbarn um Platz 2 zu kämpfen.

Diesmal waren sogar zuviele Ratten vorhanden und somit musste Coach Püsche gleich 3 Spieler auf die Tribüne verbannen. Sie dankten das der Mannschaft trotzdem mit toller Unterstützung. Am Platz standen diesmal:

Paludo – Steininger, Schmidt, Gold – Breit, Schramm F., Strobl O., Nemeth – Auer, Schramm M., Zenuni

Auf der Bank erwarteten der verkühlte Dosek, Lust, Sladky und Strobl F. ihren Einsatz

Couch Püsche versuchte die Mannschaft auf das Spitzenspiel einzustimmen und strich die eigenen Stärken hervor. Und so konnte der Schlager unter Leitung eines sehr ruhigen, abgeklärten und guten Schiedsrichters beginnen.

Es begann eine vorerst taktische Partie, die trotzdem an Kampf und Tempo nicht zu wünschen übrig ließ. Chancen sah man vorerst nicht, doch das sollte sich nach 12 Minuten ändern. Zuerst rettet unser wieder überragender Goalie Paludo gemeinsam mit Gold bei einem Heber von rechts. Im Gegenzug schlapft Nemeth die Frucht gegen die Latte. Auch wenn daraufhin die Chancen auf beiden Seiten zunahmen, war schlussendlich die schwarz-gelbe Führung aufgrund eines Chancenplus nicht unverdient. Schramm M. bedient Zenuni, der dem Goalie keine Chance lässt.

Lange hielt die Führung leider nicht. Die Vibes starteten schon an der Auflage eine wütende Aufholjagd der die Endstation mit Pech und auch ein wenig Unvermögen nicht standhalten konnte. Ein Missverständnis zwischen Paludo und Steininger führt zu einem 30cm langen Rückpass, den der Unparteiische auch so wertet und einen indirekten Freistoß am 5er verhängt. Kurz abgespielt landet der Schuss zwar in der Mauer, der Nachschuss pickt aber im Kreuzeck.

Diesmal ist es die Hernalser Rache die nicht lange auf sich warten lässt. Zenuni staubt kalt ab – die Führung ist wieder hergestellt.

Es folgen die stärksten 20 Minuten seit langem. Das Zentrum wird perfekt abgedichtet, über die Flügel alles abgefangen. Selbst presst man sehr früh und erfolgreich und erspielt sich dadurch immer wieder tolle Chancen.

Kurz vor der Pause zieht Auer rechts auf und spielt ideal mit dem Außenrist auf Zenuni auf, der somit zum dritten Mal in diesem Spiel scort und die Pause einläutet.

Zur Pause bespricht man dies und das und ist sich doch einig konsequent und aggressiv so weiterspielen zu wollen. Und das sollte auch funktionieren – auch die ersten 15 Minuten der 2. Halbzeit ist die Endstation bärenstark.

Der verletzungsbedingte Ausfall wurde mit Strobl F. kompensiert, der allerdings die Außenbahn übernahm und Breit ins Abwehrzentrum wechselte. Weiterhin wurde der Gegner früh gestört und ihm keine Torchancen gelassen. Im Gegenteil erarbeiteten sich Schramm und Zenuni immer wieder schöne Möglichkeiten. Das defensive Mittelfeld spielt grandios, lässt niemanden durch und produziert auch keine Standards im Zentrum. Langsam ist aber verständlicherweise eine gewisse Müdigkeit zu erkennen und so entschliesst sich Püsche nach Zuruf von Masseur Poschenreithner zu einem Doppeltausch. Statt Auer kommt der angeschlagene Dosek, anstatt Strobl O. wird Sladky eingetauscht. Zugegebener Maßen geht dadurch die Ordnung etwas verloren, was aber nicht an den Eingewechselten sondern an der Abstimmung zu liegen scheint.

Ein aus meiner Sicht falsch entschiedener Freistoß von links macht dann das Spiel nochmals spannend. Wiedereinmal herrscht schwarz-gelbe Konfusion bei einem Standard und so haben die Vibes keine Probleme Danke zu sagen und den Anschlusstreffer zu erzielen.

Nun folgte ein naturgemäßes Kampfspiel. Während die Auswärtsmannschaft mit zweiter Luft auf den Ausgleich drängte, vergaben die Einheimischen einige Konterchancen. Das Warten auf den Schlußpfiff wurde aber doch noch mit einem Tor in der Schlußminute verkürzt. Diesmal netzt Schramm M. nach Vorlage von Dosek.

Als der Schiedsrichter die Partie beendet, ist die Erleichterung groß. Verdient war er auf jeden Fall, auch wenn es ein gewisser Pyrrhussieg war. Steininger mit starker Prellung wird wahrscheinlich, Dosek mit Bänderriss in der Schulter sicher länger ausfallen.

Nichtsdestotrotz darf der FCEH sehr stolz auf sich sein! Gegen eine starke Mannschaft ist man spielbestimmend aufgetreten und hat die 3 Punkte eingefahren. Nun schaut alles nach einem Zweikampf um den Meistertitel aus, auch weil nächste Woche das Spiel Vibes-Hanife stattfindet. Wir wünschen unserem gestrigen Gegner alles Gute! Vorallem aber wird es der Mannschaft gut wieder so aufzutreten und weiterhin an Verbesserungen zu arbeiten. Am Samstag erwartet uns wieder ein Spitzenspiel: diesmal mit Burenwurscht und anschließender Pizza …

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*